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Jugendhaus Güstrow : 23. Januar: Gespräch zu neuem Jugendtreff in der Nordstadt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt bestätigt auf SVZ-Nachfrage, dass an der Umsetzung der Beschlüsse der Stadtvertretung zum Jugendhaus gearbeitet werde. Es geht um den Weiterbetrieb des Jugendhauses bis Ende Juni und ab 1. Juli um die Schaffung eines neuen Jugendtreffs in der Nordstadt. „Daran arbeiten wir“, sagt Schuldt. Wie erfolgreich das ausgehen werde, so Schuldt, könne allerdings nicht gesagt werden. Auf dem Neujahrsempfang hatte er in seiner Rede dazu Optimismus verbreitet (wir berichteten). So hänge der Weiterbetrieb im Jugendhaus bis Ende Juni von Fördergeldern für einen neuen freien Träger ab. „Ohne Förderung geht es nicht“, sagt der Bürgermeister weiter. Und auch nur so könne man dafür einen neuen Träger gewinnen. Das könne, so Schuldt, wie mehrfach in unserer Zeitung berichtet wurde, der Filmklub sein.

Um den neuen Treff in der Nordstadt kümmert sich wie vorgesehen am 23. Januar eine Runde. Bürgermeister Schuldt bestätigte, dass es in der Förderschule auf dem Distelberg ein Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Jugendhilfeausschuss und Landkreis geben wird. Aber auch hier sieht der Bürgermeister einigen Handlungsbedarf, muss der Jugendtreff doch von der Schule getrennt werden. Jugendliche sehen die Schule nach SVZ-Informationen übrigens nicht als die beste Variante.

Unabhängig von diesem Gespräch für die Zukunft ist der Mietvertrag für das Jugendhaus für Ende Januar gekündigt. Montag verhandelten die Stadt Güstrow und der Internationale Bund (IB) die Modalitäten der Übergabe. Damit wäre der IB endgültig aus der Verantwortung für 60 Kinder und Jugendliche, die das Jugendhaus bis zur Schließung Ende Dezember täglich besuchten, endgültig entlassen. Die Kündigung ist trotz des abgelehnten Antrages von der Stadtvertretung in der Dezember-Sitzung möglich. Der Vertrag hatte eine vierteljährliche Frist. „Da der IB Ende Oktober kündigte, ist der 31. Januar der Termin“, erklärt Bürgermeister Schuldt jetzt.

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