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Kanzlerin in Güstrow : 2000 wollen Kanzlerin sehen

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rund 2000 Zuschauer kamen auf den Güstrower Markt, um Bundeskanzlerin Angela Merkel zu erleben. Bereits zum dritten Mal seit ihrer Kanzlerschaft besuchte sie die Barlachstadt.

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erstellt am 29.Apr.2014 | 22:00 Uhr

Mit der Kanzlerin an der Spitze hat die CDU Mecklenburg-Vorpommern gestern Abend in Güstrow ein bisschen Schwung in den bisher eher ereignisarmen Europa-Wahlkampf gebracht. Bei ihrem einzigen Wahlkampfauftritt im Nordosten hatte Angela Merkel auch David McAllister, Europa-Spitzenkandidat der CDU Deutschlands, sowie den derzeit einzigen Europa-Abgeordneten aus MV und erneuten Spitzenkandidaten der CDU MV zur Europawahl, Werner Kuhn, an ihrer Seite. Drumherum gruppierte sich vor dem Güstrower Rathaus – mit Blick auf die gleichzeitig am 25. Mai stattfindende Kommunalwahl – die lokale CDU-Prominenz. Allen voran der CDU-Kreisvorsitzende Torsten Renz. „Der Auftritt der Bundeskanzlerin ist eine Ehre für Güstrow – das ist schon ein tolles Ereignis“, sagte er begeistert.

Laut Veranstalter wollten rund 2000 Zuschauer Angela Merkel auf dem Markt erleben. Die freute sich, „im Norden das gute Wetter abgepasst zu haben“. Neben Europa-Themen ging die Bundeskanzlerin auch ausführlich auf die aktuelle Ukraine-Krise ein. Merkels klare Aussage: „Im Jahr 2014 lösen wir Konflikte in Europa nicht mehr mit militärischen Mitteln.“ Und weiter: „Die Menschen in der Ukraine sollen sich frei entscheiden dürfen, in welcher Ordnung sie leben wollen.“ Ihre Aussagen wurden oft von Applaus unterbrochen.

David McAllister strebt neu nach Europa. In seiner Rede unterstrich er, dass es „Deutschland auf Dauer nur gut geht, wenn es Europa gut geht“. Zudem ist die Europäische Union für den 43-Jährigen nicht nur ein Binnenmarkt, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Neben ihm und der Kanzlerin forderte auch Werner Kuhn die Zuschauer auf dem Güstrower Markt auf, am 25. Mai zur Wahl zu gehen. „Das beste Rezept gegen radikale Parteien ist, wenn die Mehrheit der Deutschen zur Wahl geht“, so Kuhn.

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