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Güstrower Anzeiger

25. November 2017 | 10:46 Uhr

Ausstellung : 2000 sahen „Hier zu Lande"

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Jubiläumsbesucher auf Schloss Güstrow aus Hessen und Baden-Württemberg

Seit die Staatlichen Museen Schwerin Ende der 1990er-Jahre als eine der ersten Häuser sich unvoreingenommen der DDR-Kunst zuwandten, finden Ausstellungen zu Vorwende-Künstlern regen Zuspruch. Jüngster Beleg: die Exposition „Hier zu Lande“ von Malerei aus dem Norden auf Schloss Güstrow. Den 2000. Besucher konnte Leiterin Dr. Regina Erbentraut am Sonnabend im Wirtschaftsgebäude begrüßen.

Lioba Boll (60) und ihr Lebensgefährte Ulrich Benz (68) hatten eine weiten Weg, aus Frankfurt/Main und Nagold im Schwarzwald. „Ich muss gestehen, ich bin zum ersten Mal in Mecklenburg-Vorpommern“, erzählt die Hessin. Besonders die Schlösser und die „wunderbare Landschaft“ interessierten sie schon lange. Eine viertägige kleine Rundreise über Ludwigslust und Schwerin hatte vor der Weiterfahrt an die Müritz und auf die Insel Rügen auch Güstrow im Plan. „An der Kasse wurden wir über die DDR-Malerei informiert, die zusätzlich zu sehen ist. Da wir noch nie eine solche Ausstellung sahen, fanden wir das spannend. Interessant war das weite Spektrum, das zu sehen ist“, fand die Berufsschullehrerin.

Erbentraut hatte als kleines Präsent einen Katalog der erfolgreichen Schau „Weite und Vielfalt“ für die Jubiläumsgäste parat. Nach Künstlern aus der Leipziger Schule und aus dem Dresdener Raum werde ihr Haus im nächsten Jahr sich der in Ost-Berlin vor der Wende kultivierten Kunst widmen, blickte die Schlossherrin schon voraus. Bis zum 31. August lädt noch „Hier zu Lande“ ein.

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