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Galerie besserstrasse : 20 Handschriften in der Jubiläumsschau

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst feiert 15-jähriges Bestehen mit großer Ausstellung.

Der Leipziger Bildhauer, Maler und Graphiker Steffen König verschaffte sich auf etwas ungewöhnliche Weise Zutritt zur Galerie in der Besserstraße 1. Eines Tages klopfte er an die Tür und fragte, ob der Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst interessiert sei, die Werke eines jungen Künstlers auszustellen. Der Verein sagte zu und so kam völlig unkompliziert eine Ausstellung zustande.

Der Bildhauer ist auch in der jüngsten Schau des Vereins, die am Sonnabend eröffnet wurde, vertreten. Gleich ihm sind Werke von zirka 20 weiteren Künstlern zu sehen, die in der Vergangenheit in der Galerie ausgestellt haben. Anlass für diese viele Genres und Handschriften berücksichtigende Schau ist das 15-jährige Bestehen des Vereins. Er war 2002 als Freundeskreis um den langjährigen katholischen Pfarrer Hans Naczenski gegründet worden. Nach dessen Tod 2007 schuf der Verein in der Besserstraße 1 eine Galerie, die das umfangreiche künstlerische Werk des Pfarrers aufnahm und auch anderen Künstlern Präsentationsmöglichkeiten bot. Martin Jamborsky, der die aktuelle Ausstellung eingerichtet hat, definierte zur Eröffnung die Kriterien für religiöse Kunst: „Religiöse Kunst ist ein auch von uns immer sehr weit gefasster Begriff. Er bleibt nicht allein beschränkt auf das Sakrale, sondern meint immer auch die der Kunst innewohnenden religiösen Impulse.“

In seiner nunmehr 15-jährigen Geschichte hat der Verein viel für den Aufbau und den Erhalt der Galerie getan. Vor zwei Jahren konnte eine bauliche und energetische Sanierung abgeschlossen werden. Nun wollen sich die Vereinsmitglieder wieder verstärkt auf die Ausstellungstätigkeit konzentrieren. In der Vorweihnachtszeit wird es wieder einen kleinen Adventsmarkt geben, blickte Ingrid Freimuth, die amtierende Vorsitzende des Vereins, voraus.

Übrigens steuerte der anfangs erwähnte Steffen König mehrere Skulpturen für die aktuelle Ausstellung bei. Er hatte sie aus dem Holz einer Birke geschaffen, die vor der Galerie stand und die aus Sicherheitsgründen hatte abgenommen werden müssen.


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