Hilfe für Afrika : 180 Zahnbürsten für Gambia

Patenschaftsurkunde für die Güstrowerin Diethild Krüger (r.).  Monika Thomsen freut sich, einigen Kindern in Gambia  Paten vermitteln zu können
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Patenschaftsurkunde für die Güstrowerin Diethild Krüger (r.). Monika Thomsen freut sich, einigen Kindern in Gambia Paten vermitteln zu können

Vier Güstrower vom Verein „Bützower für Gambia“ fahren jetzt nach Labakoreh / Patenschaften für afrikanische Kinder

svz.de von
27. März 2014, 06:00 Uhr

Die Koffer sind gepackt und einige kleine Geschenke verstaut, die für die Freunde in Gambia gedacht sind. Unter anderem gehören hierzu 180 Zahnbürsten, die Monika Thomsen von Sponsoren einwarb. In wenigen Tagen – am 31. März – wird die Güstrowerin mit drei weiteren Förderern des Vereins „Bützower für Gambia“ zu ihren Schützlingen nach Afrika reisen.

„Ich freue mich schon sehr darauf, in die Gesichter der Kinder unserer Schule zu sehen“, sagt Monika Thomsen. Der Verein sorgt in Labakoreh, südwestlich der Hauptstadt Banjul, nicht nur für die Bezahlung der Lehrer. Inzwischen kümmert sich der Verein auch um die Versorgung der Kinder. Außerdem wurden mittlerweile für 20 Kinder Paten gefunden, die dafür sorgen, dass sie die Schule bzw. die höhere Schule besuchen können.

Auch Diethild Krüger (69) aus Güstrow hat solch eine Patenschaft übernommen. Für die vierjährige Ramatoulei schickte sie jetzt ein Kuscheltier mit auf die Reise. „Ich habe schon einige Jahre in der SVZ verfolgt, was in Gambia gemacht wird“, sagt Diethild Krüger. Für sie sei wichtig, dass sie wisse, wohin das Geld genau gehe. Dies sei bei Monika Thomsen gewährleistet.

Das ist auch für Malve Lucke von großer Bedeutung. Die 65-Jährige liebt Afrika und war aus Neugierde auf einer Ehrenamtsmesse vor Jahren auf den Verein aufmerksam geworden. „Vor drei Jahren war ich das erste Mal mit in Labakoreh und finde es einfach toll, was da gemacht wird“, sagt sie.

Die kleine Delegation wird nach allem schauen, was bisher aufgebaut wurde. Dazu gehören ein Brunnen sowie Toiletten. Vier Wochen wird Monika Thomsen in Labakoreh bleiben und sehen, wo sie qualitativ etwas verbessern kann. So sind die Zahnbürsten dafür gedacht, den Kindern in der Schule das regelmäßige Zähneputzen einzuüben. Auch die personelle Besetzung in der Schule und den Schulalltag wird sie begutachten.




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