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Güstrower Anzeiger

19. August 2017 | 15:02 Uhr

Respekt : 17 Vereine als eine Gemeinschaft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kultur- und Sozialausschuss der Gemeindevertretung Lüssow bilanziert Wahlperiode / Wichtigstes Fazit: Menschen wieder zueinander geführt

„Wir haben es geschafft die Menschen, sprich Vereine, Organisationen und Klubs, wieder zueinander zu führen“, sagt Ursula Dudek, Vorsitzende des Kultur- und Sozialausschusses der Gemeindevertretung Lüssow. Vorher habe jeder seinen eigenen Zopf geflochten. Außerden habe der eine vom anderen nichts gewusst. Aussagen, die zum Fazit des Ausschusses in der zu Ende gehenden fünfjährigen Wahlperiode gehören. Das geschafft zu haben, lässt sich an der Zahl der Vereine, Klubs und Organisationen ablesen. Ursula Dudek: „Es sind 17 mit 466 Mitgliedern. Das ist sehr viel.“ Dazu gehören z.B. die Landsportgemeinschaft mit 150 Mitgliedern, die dieses Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiert, der Kita-Elternverein mit 50 und der Skatverein mit 20 Mitgliedern. Neu gründeten sich in der Wahlperiode der Kulturverein Karow (26 Mitglieder) und der Förderverein der Feuerwehr (15). Ein Verein löste sich auf, die Gruppe Strenz der Volkssolidarität. Und weitere Jubiläen stehen ins Haus: 65 Jahre Fußball in Lüssow und 10 Jahre Grundschule. „Die 785-Jahr-Feier haben wir allerdings dem Bürgermeister ausgeredet, denn solche Jubiläen begeht man in 25-Jahres-Schritten. Deshalb werden wir an die 785 Jahre an unserem Dorffest erinnern“, so Ursula Dudek. Fest etabliert sind die Straßenfeste im Ober- und Unterdorf und das Weihnachtsbaumverbrennen.

In der Sozialarbeit agiert Ursula Dudek als Kita-Leiterin und Ausschussvorsitzende oft in Personalunion. „Ich kenne die Familien nun mal“, sagt sie. Der Ausschuss bemühe sich, die Sorgen zu erfassen und Familien zu helfen. „Wir haben einen Sozialfonds im Haushalt. Wenn es z.B. ins Ferienlager geht, können wir schon mal mit 50 Euro eine kleine Hilfe geben.“ Ein schwieriges Feld, gibt Ursula Dudek zu, seien die Sozialwohnungen in den Neubauten. Trotz Leerstand und Gemeindeschulden habe man ein Auge darauf, dass keine Verwahrlosungen zugelassen werden. Wenn z.B. zwei kleine Kinder und zwei große Hunde in der Wohnung seien, greife man ein. Dudek: „Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Mieter an die Regeln der Gemeinschaft halten, um die Wohnqualität für alle zu gewährleisten. Die Wohnungen werden nicht um jeden Preis vergeben.“

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erstellt am 16.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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