Frauenschutzhaus Güstrow : 150 Tüten für das Frauenschutzhaus

Siegrun Schippmann und Ronja Kohlschmidt (v.l.) vom Frauenschutzhaus freuen sich über die Spenden.
Siegrun Schippmann und Ronja Kohlschmidt (v.l.) vom Frauenschutzhaus freuen sich über die Spenden.

Mitarbeiter sind glücklich über die große Spendenbereitschaft der Güstrower für den guten Zweck

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23. März 2016, 05:00 Uhr

Rund 150 Tüten kamen bei der Spendenaktion der Cap-Märkte für das Güstrower Frauenschutzhaus zusammen. Die Kunden bekamen in den vergangenen Wochen die Möglichkeit für fünf Euro eine Spendentüte mit Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln zu erwerben und für den guten Zweck zu spenden. „Die große Spendenbereitschaft hat uns wirklich überwältigt“, sagt Sozialpädagogin Ronja Kohlschmidt, die im Frauenschutzhaus in Güstrow tätig ist.

Derzeit leben fünf Frauen mit ihren Kindern in der Obhut des Frauenschutzhauses – 20 Plätze gibt es insgesamt für Schutzsuchende. „Oft kommen die Frauen in der Nacht, haben keine persönlichen Sachen dabei. Es ist gut, wenn wir ihnen dann eine kleine Grundausstattung – Duschgel, Shampoo, Zahnbürste und ein paar Lebensmittel – zur Verfügung stellen können“, sagt Ronja Kohlschmidt weiter. Für viele Frauen ist das der erste Schritt in die neue Selbstständigkeit. „Nun müssen wir die Spenden erst einmal sichten und sortieren – das wird ein bisschen Arbeit sein, aber es lohnt sich“, sagt Kollegin Siegrun Schippmann, die sich sicher ist, dass auch so viele Menschen gespendet haben, weil sie wissen, dass es in der Region bleibt.

Das ganze Jahr über wollen die Cap-Märkte soziale Projekte, Initiativen und Vereine mit diesen Spenden unterstützen – jeden Monat gehen die Tüten an einen anderen Empfänger.

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