John-Brinckman-Gymnasium Güstrow : 15 000 Deckel gegen Polio

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8c sammelten im Rahmen des AWT-Unterrichts 15 000 Flaschendeckel und finanzieren so 30 Impfungen gegen die Kinderlähmung Polio.
Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8c sammelten im Rahmen des AWT-Unterrichts 15 000 Flaschendeckel und finanzieren so 30 Impfungen gegen die Kinderlähmung Polio.

Klasse 8c des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums sammelt Flaschendeckel für Impfungen gegen Kinderlähmung.

svz.de von
03. Juni 2016, 12:00 Uhr

Mit dem Sammeln von Flaschendeckeln etwas Gutes tun – auf diese Weise kann die Klasse 8c des John-Brinckman-Gymnasiums in Güstrow jetzt 30 Impfungen gegen die Kinderlähmung Polio finanzieren. In drei Tagen sammelten sie insgesamt 15 000 Deckel. Mit 500 Deckeln sponsert der Verein „Deckel drauf“ eine Impfung gegen die weitgehend ausgerottete Krankheit. In Afghanistan und Pakistan tritt Polio noch auf, dort werden durch die Weltgesundheitsorganisation die Impfungen vorgenommen. Die in Güstrow gesammelten Deckel werden nun zu einer Sammelstelle in der Region gebracht und das Geld aus dem Recycling wird dann gegen Polio verwendet.

Julia Hastädt unterrichtet in der 8c das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik und erzählt, wie es zu der Idee mit der Sammelaktion kam: „Als ich gerade eine Plastikflasche entsorgen wollte, hat mich meine Schülerin Paula Gurgel gefragt, ob sie den Deckel haben könne. Das hat mich gewundert und sie hat mir von dieser Aktion erzählt. Nach einer demokratischen Abstimmung haben wir beschlossen, das auch zu machen, da es zu unserem derzeitigen Thema Verbraucherverhalten sehr gut passt.“

So hilft auch die Klasse 8c aus der Barlachstadt mit, die Kinderlähmung Polio weiter auszurotten. Jeder Schüler hat für sich gesammelt, Familie, Freunde und Nachbarn animiert. Natascha Schumann hat die meisten Deckel zusammenbekommen. „Ich würde sagen, dass ich ungefähr zu jeder Schulstunde 300 neue Deckel mitgebracht habe“, schätzt die Achtklässlerin. „Mit meiner Mutter habe ich sehr viel gesammelt, sogar ihre Arbeitskollegen haben mitgemacht und so hat sie jeden Tag neue Deckel mitgebracht. Meine Großeltern aus Leipzig haben ebenfalls Deckel hergeschickt, meine ganze Familie hat dabei geholfen!“, erzählt Natascha.  

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