zur Navigation springen

Pflegeberufe : 14 neue Azubis bei Diakonie Güstrow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

30 junge Menschen absolvieren aktuell ihre Ausbildung zu Pflegefachkräften in und um Güstrow

Voraussichtlich 14 neue Azubis kann die Diakonie Güstrow zum Ausbildungsstart begrüßen. Max Roggensack ist einer von ihnen. Der 17-Jährige lernte die Altenpflege durch ein Freiwilliges Soziales Jahr im Diakonie-Pflegeheim Am Rosengarten in Güstrow kennen und erhielt im Anschluss einen Ausbildungsplatz. „Die Möglichkeiten im FSJ sind oft ein Sprungbrett für die weitere berufliche Entwicklung“, weiß Einrichtungsleiter Bernd Lippert. Max Roggensack ist sich sicher: „Der Beruf des Altenpflegers hat Zukunft. Ältere Menschen wird es immer geben.“

Derzeit werden 30 junge Menschen zu Pflegefachkräften in den Diakonie-Pflegeheimen, Diakonie-Sozialstationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie ausgebildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im Wechsel von Theorie und Praxis. Für die Güstrowerin Franziska Romanowski steht fest, dass sie den richtigen Weg gewählt hat. „Ich war schon in verschiedenen Branchen tätig, aber in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen bin ich nun richtig angekommen“, sagt die 27-Jährige. Seit September 2014 macht sie ihre Ausbildung zur Altenpflegerin auf dem Wichernhof in Dehmen. Sie arbeitet im Haus Nazareth. Es ist das Zuhause für 15 Menschen mit mehrfacher Behinderung. Anke Jänicke begleitet Franziska Romanowski während ihrer Ausbildung. Als Pflegefachkraft arbeitet sie bereits seit 23 Jahren auf dem Wichernhof und freut sich über jeden Auszubildenden. „Durch die jungen Leute erhalten wir neue Aspekte von außen. Wir profitieren voneinander.“

Bereits seit fünf Jahren bildet zudem die Integra Güstrow GmbH, eine Tochter der Diakonie Güstrow, Verkäufer bzw. Verkaufshelfer in ihren CAP-Märkten in Güstrow, Rostock und Neubrandenburg aus. „Damit geben wir jungen Menschen, die wegen mangelnder Schulleistungen oder anderer Defizite woanders keinen Ausbildungsplatz gefunden hätten, eine zweite Chance“, erklärt Geschäftsführer Bernd Tolander. „Dabei erfüllen wir auch eine erzieherische Funktion und versuchen, soziale Kompetenz zu vermitteln.“ Aktuell gibt es drei Azubis in den CAP-Märkten.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen