zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

21. Oktober 2017 | 01:37 Uhr

Tanz in Güstrow : 14 Jahre gemeinsam getanzt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Güstrower Tänzerinnen Luisa Lüth (18) und Valentina Prange (19) gehen nach Schulausbildung getrennte Wege.

Zwei junge Frauen sind aus Luisa Lüth (18) und Valentina Prange (19) inzwischen geworden. Zu beiden Güstrowerinnen gehörte in den vergangenen Jahren der Tanz. Jetzt geht jede von ihnen nach dem Abitur ihren eigenen Weg. Dennoch wollen sie zu ihrer Tanzlehrerin Maria-Juliane Paschen von der Kreismusikschule Güstrow weiterhin Kontakt halten.

Bei Luisa Lüth war es ihre Mutter, die sie 2003 in der Kreismusikschule Güstrow zum Ballett anmeldete. „Es hat relativ schnell Spaß gemacht“, erzählt die heute 18-Jährige. Für sie war es eine Sportart, bei der zwar jeder eine eigene Leistung schaffen will, doch alle tanzen gemeinsam. „Die gemeinsame Bewegung als Gruppe ist einfach ein gutes Gefühl“, erklärt die junge Güstrowerin.

Auch Valentina Prange startete in dieses Hobby durch die Eltern. „Das war so kindertanzmäßig“, erinnert sie sich. Seit 2002 genoss die heute 19-Jährige die Tanzausbildung bei Tanzlehrerin Maria-Juliane Paschen und fand daran viel Freude. „Es ist ein großer Teil meines Lebens“, sagt sie. Das Gruppengefühl sei auch für sie wichtig und gut gewesen. „Und man hat mit den Auftritten dann auch ein Ziel vor den Augen“, fügt Valentina Prange an.

Beide hatten bei der Abschlussaufführung im Juni eine Hauptrolle zu tanzen. Daran erinnern sie sich gern zurück. „Es war interessant, weil damit Teile vieler Aufführungen der letzten 20 Jahre noch einmal gezeigt wurden“, sagt Valentina Prange. Und auch für Luisa Lüth ist die letzte Aufführung besonders präsent. „Es verschwimmt alles in der Retrospektive“, meint die 18-Jährige.

Beide werden Güstrow nun verlassen. Valentina Prange absolviert ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Südamerika und arbeitet dort in einem Kindergarten. So ganz genau weiß sie noch nicht, in welche Richtung es danach beruflich weiter gehen soll. „Ich hoffe, dort etwas Input zu bekommen“, sagt sie. Luisa Lüth möchte in Berlin Psychologie studieren, würde aber auch dort gern weiter machen mit dem Tanz. „Mal schauen, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt“, fügt sie hinzu.

Für beide wird es sicherlich ein seltsames Gefühl sein, wenn es sie sofort nicht mehr ein bis zwei Mal pro Woche Tanzunterricht nehmen. Aber eines haben sie und werden sie auch behalten: Die Erinnerung an 14 gemeinsame Tanz-Jahre in der Barlachstadt.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen