zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

14. Dezember 2017 | 11:20 Uhr

Winterdienst : 130 Tonnen Kies gebunkert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Baubetriebshof signalisiert: Winter kann kommen / 13 Touren vorranging mit viel genutzte Wegen und Plätzen

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 01:28 Uhr

Frank Mende können Meldungen von Frostgraden und Schneefall bis ins Flachland hinein nicht schocken. „Wir sind auf die kalte Jahreszeit vorbereitet“, versichert der stellvertretende Leiter des Güstrower Baubetriebshofs. Gebunkert sind 130 Tonnen Kies und damit leicht mehr als im vergangenen Jahr.

Im Depot lagert auch eine Tonne Salz, aber die komme nur punktuell und in außergewöhnlichen Situationen zur Anwendung, sagt Mende. Einsatzbereit sind zwei Traktoren und vier Geräteträger, die mit Schneepflug, Schneebesen und Streueinrichtung ausgestattet sind. „Wir haben 13 Beräumungstouren, wovon sechs komplett maschinell und sieben teilweise per Hand bearbeitet werden“, erklärt Mende. Dafür stehen sieben Transporter bereit. Geräumt werden von den 35 Mitarbeitern des Baubetriebshofs Geh- und Radwege, Fußgängerzonen, Plätze, Bushaltestellen und das Umfeld von Schulen und öffentlichen Gebäuden. Grundlage für die Arbeiten ist die Straßenreinigungssatzung, wobei drei Kategorien festgelegt wurden. Die höchste Priorität haben viel genutzte Wege und Plätze, wie beispielsweise in der Innenstadt der Markt und der Pferdemarkt.

Bei Bedarf beginnen die Räumungsarbeiten morgens ab 5 Uhr und dauern in der Regel werktags bis 7, sonnabends bis 8 und sonntags bis 9 Uhr. Sollte am Nachmittag ein Einsatz nötig sein, geht der bis 20 Uhr. Vor den Wochenenden wird am Donnerstag die Wettervorhersage genau verfolgt und gegebenenfalls eine Winterbereitschaft ausgerufen. Je nach Erfordernis werden dann nur die maschinellen Touren gefahren oder es kommen alle verfügbaren Mitarbeiter zum Einsatz.

Im nächsten Monat werden zirka 800 Meter Schneezäune in Suckow und entlang der Friedrich-Trendelenburg-Allee aufgestellt. „Diese Standorte sind prädestiniert für Verwehungen. Hier haben sich in den vergangenen Jahren Schneezäune bewährt“, erklärt Mende. Diplomatisch antwortet er auf die Frage, was denn für ein Winter zu erwarten sei. „Privat wünsche ich mir einen schönen Winter, dienstlich hoffe ich, dass er nicht so schneereich ausfällt“, schmunzelt er.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen