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Neue Klinik : 13. Klinik in einstigem Pflegeheim

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

26 Betten für Geriatrie im KMG-Klinikum / Fördermittelbescheid zum Aufbau einer „Intermediate Care“-Station

Zweifachen Grund zur Freude hatten gestern Patienten und Mitarbeiter des KMG-Klinikums Güstrow. In Anwesenheit von Sozialministerin Birgit Hesse wurde die neue Station der Klinik für Geriatrie eröffnet. Sicher nicht nur, weil Weihnachten vor der Tür steht, hatte die Ministerin darüber hinaus einen Förderbescheid über 500  000 Euro für den Aufbau einer „Intermediate Care“-Station (IMC) im Gepäck, den sie Klinikgeschäftsführerin Elfriede Piletzki übergab. Mit dem neuen Seniorenheim am KMG-Klinikum im Jahr 2013 war der Platz frei geworden für den Umbau der Räumlichkeiten im dritten Obergeschoss des Hauses zur Geriatrie-Klinik.

„Wir freuen uns mit unseren Patienten über eine helle, großzügig eingerichtete und freundliche Station mit 26 Betten in behindertengerechten Zimmern mit elektrisch steuerbaren Niederflurbetten“, beschreibt Dr. Renate Lindner, Chefärztin der Klinik für Geriatrie, ihr neues Reich. Die Geriatrie ist die 13. Klinik im KMG-Klinikum Güstrow und Lindner die einzige Frau in der männerdominierten Riege der Chefärzte. Bereits seit August 2014 werden unter ihrer Leitung in Güstrow geriatrische Patienten behandelt, die nun im eigenen Bereich sehr gute Bedingungen vorfinden. Vor allem lobte die Chefärztin die kurzen Wege und die hohe Kompetenz der im Haus ansässigen Kliniken, was eine fächerübergreifende Patientenversorgung ermögliche. Als weiteres Ziel formulierte die Chefärztin den Aufbau eines alterstraumatologischen Zentrums. Die Sozialministerin, die sich während eines Rundgangs in der Station umsah, lobte die Weitsicht, mit der das KMG-Klinikum auf die Ansprüche einer älter werdenden Gesellschaft reagiere und dabei eine Versorgungslücke im Landkreis Rostock schließe. „Das ist ein echt gut durchdachter Schritt nach vorn“, sagte sie.

Der Fördermittelbescheid für das IMC dürfte dabei ein Baustein für einen weiteren Schritt in die Zukunft sein. Bereits im nächsten Jahr soll der Aufbau einer Intermediate Care Station abgeschlossen werden. Das IMC – ein Bindeglied zwischen der Intensivstation und einer Normalstation – trägt zur Erhöhung der Patientensicherheit bei. „Dabei werden Patienten, die nicht oder nicht mehr intensivpflichtig sind, aber eine hohe Überwachungs- und Betreuungszuwendung brauchen, optimal versorgt“, erklärte Stefan Eschmann, Vorstandsvorsitzender der KMG-Kliniken.
 



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