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Güstrow Vorhang im Güstrower Theater öffnet sich wieder

Von grie | 26.08.2020, 05:00 Uhr

Neustart nach Corona-Zwangspause: Strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei Vorstellungen Platzkapazität auf 95 begrenzt

Nächsten Monat geht es wieder los: Im Güstrower Theater öffnet sich der Vorhang nach monatelanger Zwangspause wegen der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, die durch die immer noch herrschende Corona-Pandemie notwendig wurden. Am Freitag, dem 4. September, eröffnet das 1. Philharmonische Konzert die neue Spielzeit.

Doch es gibt Veränderungen: „Wie in vielen Veranstaltungsräumlichkeiten gilt auch im Güstrower Theater eine begrenzte Platzkapazität pro Vorstellung, die genutzt werden darf“, informiert Cornelia Ritter vom Barlachtheater. Diese liegt bei 95 Plätzen. „Das Publikum wird darum gebeten, sich rechtzeitig Karten im Vorverkauf zu sichern. Die Durchführung der geplanten Veranstaltungen und Projekte hängt von den aktuellen Entwicklungen der Corona-Epidemie und den Vorgaben des Gesetzgebers ab“, schiebt sie hinterher. Das Theater weist zudem darauf hin, dass im Theater bis zum Einnehmen der Sitzplätze die Maskenpflicht gilt und die Abstände einzuhalten sind. Beim Kauf von Theaterkarten wird dem Kunden ein Formular ausgehändigt, in das er die notwendigen Angaben einträgt und beim Eintreffen im Theater zur Vorstellung am Einlass abgibt. „Trotz dieser angeordneten Maßnahmen, hoffen wir, dass unsere Besucher eine entspannte Zeit in unserem Hause verbringen können“, sagt Cornelia Ritter.

Nach dem Auftakt mit dem Philharmonischen Konzert folgt am 11. September ein weiteres Konzert auf der Güstrower Theaterbühne mit der Gruppe „L’art de Passage“. Sie spielt Melodien von Astor Piazzolla, Pedro Laurenz, Edu Lobo und anderen. Am 13. September wird zu der Kindervorstellung „Pippi auf den sieben Meeren“ von Astrid Lindgren eingeladen. Es handelt sich um den Nachholtermin für die ausgefallene Vorstellung vom 26. April. Besucher, die ihre Karten nicht mehr nutzen möchten, können sie sich bis zum Vortag der Aufführung zurückerstatten lassen.

Ebenfalls um einen Nachholtermin handelt es sich bei dem Konzert „Ostrock Live“ mit der Band „Karussell“ am 19. September. Es spielt eine „Band der Generationen“ mit dem Sohn des Bandgründers, Joe Raschke, und dem Frontmann der ersten Stunde, Reinhard „Oschek“ Huth.

Eine turbulent, frech-fröhliche Marionetteninszenierung des Figurentheaters Schnuppe gibt es mit „Max und Moritz“ frei nach Wilhelm Busch am 20. September im Güstrower Theater. Und auch Kino steht im September wieder auf dem Programm: Am 23. September um 19.30 Uhr wird in Kooperation mit dem Filmklub Güstrow das Musik-Drama „Crescendo“ gezeigt.

Zum Abschluss des September-Programms kommt am 26. September Reinhold Beckmann ins Barlachtheater. Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit des musikalischen Auftretens. Schon sein zweites Album „Freispiel“ kommt so zwanglos daher, dass man glauben möchte, Beckmann mache schon immer Musik. Charmant und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das Reinhold Beckmann Duo steht für virtuoses Gitarrenspiel, für gefühlvolle Balladen ebenso wie für beeindruckend kraftvolle, fast rockige Nummern.

Kurzfristig abgesagt wurde die für den 27. September geplante plattdeutsche Komödie im Theater.