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Güstrower Tafel Nikolaus-Präsent für die Tafel

Von Caroline Awe | 06.12.2016, 21:00 Uhr

Wohnungsgesellschaft Güstrow und Stadtwerke spenden 1000 Euro.

Um die Kühlkette stets einhalten zu können, brauchte die Güstrower Tafel dringend eine eigene Kühlzelle. Als WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt das hörte, war klar, dass er die gemeinnützige Hilfsorganisation in diesem Jahr mit einer Spende bedenken möchte. „Wir haben uns vor einigen Jahren entschieden auf weihnachtliche Grußkarten zu verzichten und das Geld lieber an soziale Einrichtungen zu geben“, erklärt Schmidt. Der Wohnungsgesellschaft haben sich nun auch die Stadtwerke angeschlossen.

Zusammen übergaben sie 1000 Euro an die Güstrower Tafel. „Wir freuen uns sehr über diese Finanzspritze“, sagt Heidi Morlang, zweite Vorsitzende der Tafel. „Über das Jahr bekommen wir viele auch kleine Spenden von Privatpersonen. Über jeden Euro sind wir dankbar“, fügt sie hinzu. 6000 Euro koste eine solche Kühlzelle – eine große Investition für eine karitative Einrichtung.

23 ehrenamtliche Helfer sind aktuell hier im Einsatz – 20 davon engagieren sich täglich für die Güstrower Tafel mit ihren zehn Außenstellen. „Wöchentlich versorgen wir 1600 Personen mit Nahrungsmitteln“, rechnet Heidi Morlang vor und fügt hinzu: „Die Menschen sind froh, dass es uns gibt.“ Einen Wunsch haben die Tafelmitarbeiter aber: wieder mehr Unterstützung durch den Einzelhandel.