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Gefahr Kohlenmonoxid Neuer Lebensretter in Miniformat

Von ZVS | 07.02.2014, 06:00 Uhr

DRK-Einsatzfahrzeuge jetzt mit CO-Detektor unterwegs

Alle Einsatzfahrzeuge des des Landkreises Rostock erden mit Kohlenstoffmonoxid-Warnern ausgerüstet. „Diese kleinen handlichen Geräte können Leben retten und sollen künftig von den Rettungsdienstmitarbeitern zum Patienten mitgenommen werden“, erklärt Andreas Bojarra, Leiter des Rettungsdienstes des DRK-Kreisverbandes Güstrow.

Bojarra, ist froh diese Geräte erhalten zu haben. „Das rechtzeitige Erkennen von Gefahren ist für Einsatzkräfte und Patienten lebensrettend“, betont er. Im vergangenen Jahr fuhr der Rettungsdienst/Krankentransport im Bereich Bützow, Güstrow, Teterow rund 13 000 Einsätze. Für dieses Jahr erwartet Bojarra eine ähnliches Einsatzvolumen, nur mit dem Unterschied, das dabei künftig beim Patienten der CO-Gehalt der Raumluft geprüft wird. Ist der zu hoch führt das zu Vergiftungen, die sich zunächst mit Kopfschwermzen, Übelkeit und Unwohlsein äußern. Kohlenmonoxid kann aber auch Ursache für Krampanfälle und Herzinfarkte sein.

Nach einer Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr sollen weitere Schulungen im Umgang mit giftigen Gasen folgen, kündigt Bojarra an und verweist u.a. auf die vielen Biogasanlagen. Bei einem möglichen Unfall sollten Feuerwehr und Rettungsdienst gewappnet sein. Das setze eine enge Zusammenarbeit der Dienste und eine gute Schulung der Mitarbeiter voraus, unterstreicht der Leiter des Rettungsdienstes beim DRK.