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Blumenhof Griem In Weihnachtszeit immer im Stress

Von grie | 05.12.2017, 12:00 Uhr

Blumenhof Griem in Güstrow bis zum Heiligen Abend voll beschäftigt - Mehr als 1000 Weihnachtssterne gehen über Ladentheke.

Rot oder doch lieber weiß? „Der Klassiker zu Weihnachten ist natürlich rot“, sagt Maik Griem. Im gleichnamigen Blumenhof in Güstrow steht die weiße Weihnachtsdekoration gleichberechtigt neben der roten, gleich wenn man reinkommt. „Rot ist weiterhin der Renner, aber weiß wird immer stärker nachgefragt“, hat er festgestellt. „Manche halten die weiße Dekoration für zu kühl, aber das Weiß hat auch etwas Edles.“ Die Weihnachtszeit bedeutet immer auch Stress für den Blumenhof Griem. „Aber Stress im positiven Sinne“, unterstreicht Ralph Griem. Mit seinem Bruder Maik ist er Inhaber des Blumenhofes, einem Güstrower Familienbetrieb, der seit 1933 besteht und zu dem mittlerweile sechs Blumengeschäfte in Güstrow und Ribnitz-Damgarten gehören.

Den ersten Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts haben die Griems bereits hinter sich. „Das ist immer der 1. Advent“, sagt Ralph Griem. Mehr als 100 Adventskränze hatte sein Betrieb im Vorfeld angefertigt. „Mehr als 90 Prozent wurden verkauft“, freut er sich. „Jetzt kehrt kurzfristig Ruhe ein. Aber nächste Woche geht es dann wieder richtig los“, ist er überzeugt. „Wir haben dieses Jahr nur eine kurze Adventszeit, es fehlt fast eine Woche“, schiebt Ralph Griem hinterher.

Weihnachtssterne, Dekoartikel von Tannenzapfen bis Engeln in allen Größen und vor allem die Amaryllis in diversen Farben – das wollen die Kunden zu Weihnachten zu haben. „Die Amaryllis geht in der Adventszeit besonders gut. Das ist die Weihnachtsblume schlechthin“, sagt Ralph Griem. „Aber wir verkaufen auch mehr als 1000 Weihnachtssterne in dieser Zeit“, sagt er.

Weihnachten ist immer ein Höhepunkt im Geschäftsjahr des Güstrower Blumenhofs Griem. Vor allem auch wegen der zahlreichen Weihnachtssträuße. Täglich kommen gerade immer mehrere Fleurop-Blumenaufträge im Stammhaus in der Seidelstraße rein. Verwandte oder Freunde wollen ihre Lieben zum Fest überraschen. Im Blumenhof werden die Sträuße dann gebunden und ausgeliefert. „Besonders in der letzten Adventswoche wird das richtig viel“, weiß Griem. Bis zum Heiligen Abend werde nun voll durchgearbeitet, sagt er.