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Sanierungsfortschritt in Altstadt Güstrow putzt sich weiter heraus

Von RMAI | 12.03.2016, 05:00 Uhr

Die Sanierung der nordöstlichen Altstadt in Güstrow schreitet dank eines speziellen Förderprogramms gut voran.

Offen bleibt lediglich der 2. Bauabschnitt der Straße Am Berge, der nördlich an das Fördergebiet angrenzt und bis zur Bleicherstraße führt. Dieser Abschnitt könne erst in Angriff genommen werden, wenn geklärt ist, ob die Bundesstraße 104 verlagert und damit verbunden die Bleicherstraße saniert wird.

Aufmerksam macht der Bürgermeister in seiner Bilanz auf die Probleme mit Hausschwamm am Gebäude Mühlenstraße 23/Am Berge 1 zum Nachbargebäude Am Berge 2. Diese wurden gelöst, so dass die Sanierung abgeschlossen werden konnte. Weiter informiert der Bürgermeister, dass das Objekt Am Berge 2 verkauft ist. Für die Mühlenstraße 46 laufen Verkaufsverhandlungen.

Los geht es in diesem Frühjahr mit der Sanierung der Gebäude Lange Straße 45 und 46. „Mit der 45 werden wir im April beginnen“, informiert Bauherr Ulrich Bunnemann von der Schelfbauhütte. Für das Haus Nr. 46 steckte er gestern den Bauantrag in den Briefkasten. Hier hatte es bei vorbereitenden Untersuchungen eine Überraschung gegeben. In der Südwand des Vorderhauses versteckte sich eine ältere Außenwand in Ständergeschossbauweise (SVZ berichtete). Eichenbalken datiert ein dendrologisches Gutachten auf 1534/1535. Das Haus stand auf keiner Denkmalliste. Das hätte manchen Bauherren gefallen, nicht aber Ulrich Bunnemann. „Mit Unterstützung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege steht das Gebäude nun unter Denkmalschutz“, berichtet er.