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lalendorf Graue Wände lebendig durch Graffiti

Von Sina Lohse und Charlotte Preiß (Schulreporterinnen Johann-Pogge-Schul | 29.11.2012, 06:41 Uhr

Die Turnhalle der Johann- Pogge-Schule Lalendorf hat eine neue Ansicht bekommen.

16 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse nahmen an dem "Graffiti-Projekt für Lebensfreude und Toleranz" teil. Gefördert wurde das Projekt von der Herbert- Quandt-Stiftung und durch den Lokalen Aktionsplan (LAP) "Toleranz fördern - Kompetenz stärken".

Parallel zu umfangreichen Baumaßnahmen an der Sporthalle wurden erste Ideen mit der ehemaligen Lehrerin Karin Wiede umgesetzt. Es wurde das Thema festgelegt, die Figuren wurden ausgewählt und auf der Fassade angeordnet. Die Weiterarbeit erfolgte unter der Leitung von Elke Steckhan, die seit kurzem die Nachfolge der Kunsterzieherin an der Poggeschule übernommen hat. So wurden der Entwurf weiterentwickelt, die Anatomie der Figuren verfeinert und die Zwischenräume gestaltet. Dieser Tage war es dann soweit: Die professionellen Graffiti-Künstler Sebastian Volgmann aus Rostock und Christoph Kugler aus Leipzig brachten den Schülern die Sprayer-Technik bei. Eigene Entwürfe wurden nach gründlichen Vorbereitungen - Baugerüste aufstellen, Wetterplanen spannen, Fenster abkleben - auf die Fassade gleich mit der Sprayer-Dose aufgezeichnet. Zweimal zwölf Meter Fläche wurden bei Kälte mit Handschuhen und Atemmasken mit viel Begeisterung an drei Tagen besprüht. Jeweils von 8 bis ca. 16 Uhr arbeiteten zehn Mädchen und Jungen aktiv an der Wandgestaltung. Es war für uns Schüler eine tolle Erfahrung, an diesem Projekt unter der Anleitung von Profikünstlern teilzunehmen.