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Neubau in Güstrow Gesundheitszentrum für Norddeutschland

Von grie | 02.06.2016, 05:00 Uhr

Gestern wurde der erste Spatenstich für das neue Dienstleistungszentrum der Krankenkasse Barmer GEK in Güstrow gesetzt.

Mehr als 200 Mitarbeiter sollen an der Ecke Paradiesweg/Eisenbahnstraße in Güstrow ab dem kommenden Jahr arbeiten. Mit dem ersten Spatenstich wurde hier gestern der Startschuss für den Neubau eines Bearbeitungszentrums für die Versicherten der Krankenkasse Barmer GEK gegeben. Investitionshöhe: fünf Millionen Euro. „Ein erfolgreicher Tag für die Stadt. Güstrow wird zum Versicherungsstandort“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Brunotte.

Bauherr ist eine Immobilien und Projektentwicklungs GmbH aus Berlin. Die Barmer wird das Objekt mieten. Vom neuen Güstrower Standort aus sollen ab Ostern 2017 alle Bearbeitungsprozesse für die ambulante Versorgung der Versicherten aus MV, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Ostwestfalen/Lippe abgewickelt werden, informiert Barmer-Regionalgeschäftsführer Roland Eifel. Der 50-Jährige wird ab dem 18. April 2017 das neue Zentrum für Norddeutschland in Güstrow leiten. Es ist eines von drei Zentren bundesweit. „Die Infrastruktur und die gute Anbindung hat letztendlich den Ausschlag für Güstrow gegeben“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK, zur Standortauswahl. Er spricht von „Impulsen für die Region“ durch den Neubau.

Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein dreigeschossiges, L-förmiges Gebäude mit einer Mietfläche von rund 2900 Quadratmetern. Weiterhin sind 60 Parkplätze geplant. „Mit dem Neubau wird auch der Gesundheitswirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern gestärkt. Die Branche ist ein Wachstumsmotor und hat noch ordentliches Potential. Rund jeder fünfte Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern besteht innerhalb der Gesundheitswirtschaft“, sagte gestern Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, vor Ort.

Bis Jahresende soll der Bau fertig sein, informierte Bauherr Roland Herbert. Gebaut wird ein moderner energie- und flächeneffizienter so genannter Modulbau. „Die Gestaltung des Gebäudes mit seiner Barrierefreiheit weist auch auf die Flexibilität im Modulbau hin“, sagt er. Zudem ließe sich mit geringem investivem Mehraufwand ein solcher Bau auch in seniorengerechte Wohnungen oder Einheiten betreuten Wohnens umwandeln.