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20 Fragen an Gern auch mal die Zeit anhalten

Von rmai | 16.12.2017, 12:00 Uhr

Maria-Juliane Paschen leitet die Tanzabteilung der Kreismusikschule Güstrow.

Seit gut 20 Jahren leitet Maria-Juliane Paschen die Tanzabteilung der Kreismusikschule Güstrow. Bekannt ist sie vielen Güstrowern auch durch ihr Mitwirken am Jahresrückblick im Ernst-Barlach-Theater. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Geboren ist Maria-Juliane Paschen in Rostock, machte dort Abitur und absolvierte eine tänzerische Ausbildung am dortigen Konservatorium. Es folgten viele weitere Ausbildungen und ein Studium der Tanzpädagogik mit dem Abschluss als Registrierte Lehrerin der Royal Academy of Dance, London (RT/RAD). Die Stelle an der Musikschule war ein bisschen dazwischen gekommen, so hatte sich das Direkt- in ein Fernstudium verwandelt. Seit 2010 ist Marie-Juliane Paschen auch stellvertretende Leiterin der Kreismusikschule.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Paschen: indoor auf meinem Schaukelstuhl vor dem Kamin und outdoor in meinem Strandkorb auf meiner Terrasse.
Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Ich würde mich für eine attraktivere Gestaltung und Nutzung des Rosengartens einsetzen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Ballettsaal des Ernst-Barlach-Theaters.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe Dance-Aerobic-Kurse gegeben und war auf Modenschauen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für einen dunkelblauen engen Hosenanzug mit schwarzen Pumps.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern in manch emotionalen, bewegenden Momenten den Lauf der Zeit etwas anhalten können.
Was stört Sie an anderen?

Es stört mich, wenn jemand in einem Gespräch mit mir keinen Blickkontakt halten kann.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen eigenen Versprecher bei einem TV-Interview.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Keine Idee, ich bin immer vernünftig …
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe zwei Helden: meine Kinder, zehn Jahre alt, weil sie jeden Tag aufs Neue mein Herz erwärmen und mein Lächeln erwidern.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese einen Roman von Elia Barceló „Das Rätsel der Masken“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Eine solche Fernsehsendung gibt es bei mir nicht. Hin und wieder schaue ich aber gern solche Formate wie zum Beispiel „let´s dance“ „the voice“ oder „dance, dance, dance“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Im Moment würde ich sagen, bei beiden Events gleichermaßen, in der Vergangenheit eher bei Karnevalsfeiern, in der Zukunft wohl eher bei den Fußballspielen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Etwas spirituell: meinen Opa väterlicherseits, der vor meiner Geburt gestorben ist. Ansonsten über den Tellerrand hinaus Manuel Neuer.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Am liebsten italienische Küche, wenn die Kinder mitentscheiden und mitkochen, und ansonsten ist der abgefragte Mix vorhanden und mit indischer Küche zu komplettieren.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Hier kann und möchte ich mich nicht festlegen, es gibt viele schöne Erinnerungen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das ist sehr persönlich und bleibt wohl für die Öffentlichkeit ein kleines Geheimnis. 
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Jeden Traum, der sich aus der jeweiligen Lebenssituation bzw. durch Begegnungen eröffnet.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Ich werde vermutlich viel mehr Zeit für Kunst und Kultur verplanen sowie das Tanzbein schwingen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Lothar Reißenweber, ein geschätzter Kollege, der sich engagiert und sich auch aus dem Kleinen heraus ein musikalisch gut funktionierendes Orchester-Imperium aufgebaut hat.