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Rostock Fotografieren: sehen lernen

Von zvs | 13.12.2017, 05:00 Uhr

74. Kunstausstellung im Stalu Rostock eröffnet.

„Natur Erleben“ heißt die 74. Kunstausstellung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (Stalu), die am Wochenende in Rostock eröffnet wurde. Die Güstrower Fotogruppe mit den begeisterten Hobbyfotografen Anette und Stefan Baranyai, Lolita Jäger, Kerstin Randt und Gabi Laddach stellt erstmals in der Hansestadt aus. Mit 40 zu unterschiedlichen Jahreszeiten einfühlsam eingefangenen Naturmotiven aus Mecklenburg-Vorpommern möchten die fünf Mitglieder der Gruppe die Ausstellungsbesucher vom Zauber der Natur in der Heimatregion überraschen. Die Güstrower verbindet die Leidenschaft zur Naturfotografie. Dieses Feuer wurde bei ihnen von Monika Lawrenz aus Woosten im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide entfacht. Von ihr lernten sie, auf ganz individuelle Weise bei ihrem „Zeichnen mit Licht“ wie sie das Fotografieren nennen, eine besondere Atmosphäre zu erkennen und einzufangen. „Fotografieren heißt sehen lernen“, sagte Anette Baranyai auf der Ausstellungseröffnung, das heißt, den Blick zu schärfen für Details. „Lassen sie sich Geschichten erzählen, wenn sie die Bilder betrachten“, empfahl sie den Eröffnungsgästen.

Die Güstrower Fotogruppe gibt es seit sechs Jahren. Nicht alle Gruppenmitglieder konnten im Stalu dabei sein. Aber Anette Baranyai und Gabi Laddach vertraten sie würdig und führten die ersten Besucher gekonnt durch die Ausstellung. Etwas längeren Halt gab es vor ihren Lieblingsfotos. Gabi Laddach präsentierte ihr Bild „Alles im Fluss“ und Anette Baranyai „Winterstimmung im Wald bei Kläden“. Das schönste Foto ist wohl das Bild eines weißen Kranichs. Stefan Baranyai nannte es „Primaballerina“, das unverkennbar an die berühmte russische Primaballerina Maja Plissezkaja erinnert.

Die Ausstellung „Natur Erleben“ist in der 11. Etage des Landesbehördenzentrums Rostock-Südstadt, Erich-Schlesinger-Straße 35, bis zum 23. Februar 2018 montags bis donnerstags von 9 bis 17.30 Uhr und freitags von 9 bis 16.30 kostenfrei zu besichtigen.