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Verkauf Campingplatz noch immer nicht ausgeschrieben

Von HJKO | 28.12.2013, 06:00 Uhr

Gardener Camper müssen weiter auf den Verkauf des Platzes warten

Erst März, dann Sommer, dann hieß es Herbst: Aber auch als Weihnachtsgeschenk lag eine Ausschreibung zum Verkauf des Campingplatzes Garden nicht auf dem Gabentisch der Dauercamper.Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Verkaufsprozedere für die Bundesrepublik Deutschland als Eigentümer des Platzes zu realisieren hat, hat diese Aufgabe immer noch nicht erledigt. Jan Grüder kündigt das Verfahren nun für den Januar an und begründet den Zeitverzug so: „Wir erwarten noch eine Zuarbeit aus verschiedenen Sparten unseres Hauses und auch von Dritten, die mit dem Pächter Verträge eingegangen sind.“ Vor allem wolle man aber als Verkäufer alles 100-prozentig sicher stellen, damit der Verkauf ordnungsgemäß über die Bühne gehen könne und das Ergebnis hinterher nicht anfechtbar sei, begründet der Verkaufsteamleiter.Mit dem Pächter seien dagegen alle Formalitäten geklärt. Dieser Vertrag ende wie vereinbart am 31. Dezember. Das bestätigt Anett Gödde, als Verwalterin in der Bundesanstalt auch für den Campingplatz Garden verantwortlich. Sie betont ebenfalls die Komplexität der Modalitäten, um eine Ausschreibung auf den Markt zu bringen. „Da gibt es Versorgungsverträge wie für Abfall, Gaslieferungen oder einen Sicherheitsdienst, bei denen der Bund stückweit in einige Verträge eintreten muss. Das muss dann auch verhandelt werden“, erklärt die Verwalterin in der Bundesanstalt weiter. Anett Gödde führt als ein Beispiel die Gasflaschen an, die Mietobjekte sind.Weder Grüder noch Gödde sehen den Verkauf durch eine Auschreibung erst im Januar in Gefahr. „Ich gehe fest davon aus, dass der Platz verkauft wird und der Betrieb weiter gehen wird“, tritt Jan Grüder möglichen Befürchtungen entgegen. Außerdem sei dann alles so weit vorbereitet, dass der Besitzer auch gleich loslegen könne.Auch der Investitionsbedarf, den es zweifellos auf dem Platz gebe, sei kein Problem. Grüder widerspricht aber der Summe von einer Million Euro, die mehrfach in unserer Zeitung genannt wurde. Kein Problem gebe es für die Camper während der vertragslosen Zeit bis zu einem Verkauf des Platzes. „Jedem ist es gestattet, den Platz zu betreten und an seinem Wohnwagen nach dem Rechten zu sehen, so Grüder.