Güstrow: Zechgelage endet mit Gewalttat

svz.de von
22. Juli 2010, 07:09 Uhr

Güstrow | Schwere Gewaltstraftat in Güstrow: Was als Zechgelage begann, endete in einer Orgie brutaler Schläge und Fußtritte. Zwei noch unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch einen 64-Jährigen in seiner Wohnung angegriffen und verletzten ihn dabei schwer. Der Güstrower musste mit massiven Wunden am Kopf und im Gesicht umgehend ins Krankenhaus. Nach Informationen der Rostocker Polizei sind die Verletzungen jedoch nicht lebensbedrohlich.

Was war geschehen: Dienstagabend traf der 64-Jährige in der Hirtenstraße in der Güstrower Innenstadt auf zwei junge Männer und kam mit ihnen ins Gespräch. In der Folge begaben sich die drei zunächst zu einem Internetcafé in der Nähe des Bahnhofes und anschließend in die Wohnung des späteren Opfers, schildert Polizeihauptkommissarin Yvonne Burand von der Polizeidirektion Rostock. Hier sei die Stimmung bei gemeinsamem Alkoholgenuss zunächst friedlich gewesen. Doch dann der Schock: Aus noch unbekannter Ursache wurde der 64-Jährige von seinen Besuchern angegriffen, mit Fußtritten und Faustschlägen traktiert. Sogar mit einem Dekorationsschwert prügelten sie auf ihn ein. Anschließend zerschlugen die Täter das Mobiliar und durchsuchten sämtliche Schränke.

"Nachdem die beiden Gewalttäter gegen 2.30 Uhr morgens die Wohnung verlassen hatten, konnte das Opfer die Polizei verständigen", so Yvonne Burand weiter. Die Rettungskräfte fanden den Mann mit schwersten Verletzungen. Noch immer befindet sich der 64-jährige Güstrower in stationärer Behandlung.

Die Kripo Rostock fahndet intensiv nach den Tätern. "Es handelt sich um zwei junge Männer im Alter von ca. 20 Jahren", so Yvonne Burand. Beide seien etwa 1,75 Meter groß, schlank und hätten kurze, dunkelblonde Haare.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen