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Lokales

22. November 2017 | 00:13 Uhr

Grundsätzlich für die A 14

vom

svz.de von
erstellt am 01.Jul.2011 | 07:28 Uhr

Wittenberge | Der Weg für den Bau der A 14 in der Prignitz sei frei. Bereits 2012 sei mit dem Baubeginn des Abschnitts zwischen Karstädt und Groß Warnow zu rechnen. "Für diesen einen von drei im Land Brandenburg befindlichen Abschnitten der Bundesautobahn wird mit dem Planfeststellungsbeschluss, er wird bis Ende 2011 angestrebt, Baurecht erreicht." Das geht aus einem Brief von In frastrukturminister Jörg Vogelsänger an Bürgermeister Dr. Oliver Hermann hervor.

Das Stadtoberhaupt informierte über das Schreiben in dieser Woche das Stadtparlament. Gleichzeitig nutzte Hermann die Tagung, um sich grundsätzlich zur A 14 zu äußern. Anlass dürften auch die von Kommunalpolitikern im "Prignitzer" geäußerten Meinungen sein, die als schnelle Alternative zum Bau der A 14 bei Wittenberge einen mehrspurigen Ausbau der B 189 nicht mehr ausschlossen. Bekannt geworden ist nämlich, dass ein Abschnitt bei Lindenberg und Bentwisch neu beplant werden soll. Dr. Hermann stellt aber klar: "Für Politik und Verwaltung ist der direkte Autobahnanschluss die Grundlage zur Umsetzung des trimodalen Standortkonzepts im Wirtschaftsstandort Wittenberge." Dieses sei, auch hinsichtlich der vollen Funktionsfähigkeit des neuen Industriehafens, nur mit der A 14 umzusetzen. "Wir begrüßen es, dass es mit dem Bau der A 14 losgehen soll", so der Bürgermeister.

Bentwisch-Trasse abgelehnt

Wissen muss man aber, dass mit dem zügig erwarteten Planfeststellungsbeschluss auch die Möglichkeit besteht, gegen die A 14 Klagen einzureichen.

Auch auf die vom Bundesverkehrsministerium veranlassten Untersuchung für die veränderte Trassenführung ging das Stadtoberhaupt ein: "Wir sind gegen jede Trassenänderungen im Abschnitt Wittenberge, insbesondere den in die Diskussion gebrachten Verlauf zwischen Bentwisch und Lindenberg, da dies zu Verzögerungen führt und gegen die Interessen der dort Lebenden gerichtet ist." Diese Ansicht teile er, so Hermann, mit Parlamentschef Wolfgang Strutz sowie den Vorsitzenden aller Fraktionen.

Außerdem bekräftigt Dr. Hermann Forderungen nach Optimierung der Trasse. Es geht um einen verbesserten Lärmschutz und um den hohen Damm, auf dem die Autobahn verlaufen soll.

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