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Lokales

18. Oktober 2017 | 16:57 Uhr

Grüne Technik auf der Überholspur

vom

svz.de von
erstellt am 07.Apr.2011 | 07:35 Uhr

Hannover/Prignitz | Mehr als 6500 Unternehmen aus 65 Ländern präsentieren sich bis heute auf der Hannovermesse, die 13 Leitmessen der Technologiebranche zusammenbringt. Unter dem Leitthema "Smart Efficiency" geht es in diesem Jahr darum, Kosten zu reduzieren, Prozesse zu beschleunigen und vor dem Hintergrund steigender Energiekosten Ressourcen effizienter zu nutzen - unter anderem mit dem Einsatz regenerativer Energien.

Auch die Prignitz ist wie in den vergangenen Jahren in Hannover vertreten. So beteiligt sich die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignutz (WFG) am Gemeinschaftsstand der IHK Potsdam, und Unternehmen aus dem Kreis stellen an eigenen Ständen ihre Produkte vor.

"Schon jetzt kann man sagen, dass sich die Präsenz wieder gelohnt hat", sagte Uwe Büttner, Geschäftsführer der WFG. "Man merkt deutlich, dass es mit der Konjunktur aufwärts geht, die Unternehmen wollen wieder investieren, auch die Prignitz ist als Standort nicht uninteressant." Ein Schwerpunkt der Messe liege auf regenerativen Energien, wovon auch die hiesigen Zulieferbetriebe profitieren könnten, so Büttner.

In diesem Sektor aktiv ist das Zahnradwerk Pritzwalk, das sich mit einem eigenen Stand präsentiert. "Wir beliefern Hersteller von Getrieben für Windkraftanlagen, und da kommt uns die Belebung dieses Sektors natürlich zupass", sagt Geschäftsführer Maximilian van de Loo. Trotzdem könne man noch nicht an das besonders erfolgreiche Jahr 2008 anknüpfen, der Aufwärtstrend gebe aber Anlass zum Optimismus.

Nicht auf Windkraft, sondern auf energiesparende Heizsysteme setzt die Ryll Tech GmbH aus Düpow. "Das steigende Bewusstsein für Energieeffizienz und damit verbundene Möglichkeiten zu Kosteneinsparung machen unsere Produkte wie Brennwertkessel und Mini-Blockheizkraftwerke für Fachbesucher aber auch für private Hausbesitzer attraktiv", sagt Ryll Tech-Geschäftsführer Veit Laue.

Doch stehe nicht allein die Präsenz der Produkte im Vordergrund, es gehe auch darum, Kontakte zu knüpfen. "Wir sind auf der Suche nach Partnern für Joint-Ventures, vor allem in der Türkei und den USA, und die ersten Gespräche waren vielversprechend", so Laue.

Neben Privatleuten und Fachbesuchern gab sich auch die Politik die Ehre. So besuchten Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) die Prignitzer Messestände. Besonderes Interesse erregte dabei der Rennsport-Simulator der Perleberger Firma BestSim, und Platzeck ließ sich nicht zweimal bitten, im virtuellen Boliden ein paar Runden zu drehen. Die Antwort auf die Frage, wo diese beeindruckenden Geräte entwickelt würden, überraschte ihn dann aber doch.

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