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Stadtentwicklung : Großes Sanierungspaket für Schmarl

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Landgang, Kita Regenbogen, Berufliche Schule Wirtschaft und Haus 12 werden modernisiert / Erneuerung der Straßen- und Gehwege

Der Rostocker Stadtteil Schmarl bekommt eine Verjüngungskur. Ein ganzes Paket an Sanierungsprojekten will das Bauamt in diesem und im nächsten Jahr in die Tat umsetzen. Die letzten maroden Schandflecke, über die sich die Einwohner tagtäglich ärgern, sollen verschwinden oder modernisiert werden. Bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung hat Bauamtsleiterin Ines Gründel die geplanten Instandsetzungsarbeiten vorgestellt.

Größtes, wenn auch für die Bürger nervenaufreibendstes Projekt ist die Sanierung des Schmarler Landgangs. Spätestens im nächsten Jahr soll das Bauvorhaben umgesetzt werden. Seit Jahren hoffen die Anwohner, dass die Parkanlage saniert wird. In diesem Zug sollte die angrenzende ehemalige Schülerspeisung – ein verwahrloster DDR-Plattenbau – dem Erdboden gleich gemacht werden. Ein letzter Spielothekenbetreiber, der partout nicht ausziehen will, hat dem Vorhaben der Stadt bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht. Noch hoffen die Hansestadt und der Gebäude-Eigentümer, die Spielothek zum Auszug bewegen zu können. „Aber das Warten hat auch seine Grenzen“, sagt Ines Gründel.

Sollte der Mieter bis zum Herbst nicht ausgezogen sein, muss die Hansestadt auf den Abbruch der Schülerspeisung vorerst verzichten und sich lediglich auf die Parksanierung konzentrieren. Die Fördermittel müssen bis zum Herbst beantragt sein, ansonsten bestünde die Gefahr, dass sie nicht mehr zur Verfügung stehen, so Ines Gründel.

Ebenso am Herzen wie der Schmarler Landgang liegt den Anwohnern die integrative Kita Regenbogen im Kolumbusring 20. Für rund 900 000 Euro wird der Plattenbau nun bis 2015 modernisiert und dadurch für den Schmarler Nachwuchs attraktiver.

Für weiter 670 000 Euro will Rostock in diesem Jahr eine neue Sport- und Freizeitanlage auf dem Schulcampus im Stephan-Jantzen-Ring herrichten. „Zwischen den beiden Sporthallen entstehen eine Laufbahn, eine Kugelstoßanlage und eine Sprunggrube“, sagt die Bauamtsleiterin. Ein Volleyball, eine Basketballanlage und Tischtennisplatten sollen die Anlage komplettieren. Die Berufliche Schule Wirtschaft im Stephan-Jantzen-Ring 3 wird außerdem mit neuer Elektrotechnik und neuen Decken ausgestattet. Zudem wird die Brandschutztechnik auf den neuesten Stand gebracht.

Darüber hinaus wird die ASB-Begegnungsstätte Haus 12 mit einem Anbau erweitert. „Die Fläche kann abgetrennt oder zu einem Saal umfunktioniert werden“, sagt Stadtteilmanager Jörg Overschmidt. Auch das Straßenbild soll verbessert werden. Für 620 000 Euro wird deshalb die Adam-Johann-Krusenstern-Straße saniert: Inbegriffen sind Gehwege, Fahrbahn, Beleuchtung, und Pkw-Stellflächen. Auch der Stephan-Jantzen-Ring entlang der Hausnummern 40 bis 50 erhält für 160 000 Euro einen neuen Gehweg.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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