Großes Kunstfest in der Altstadt

„Vor allem die gastronomischen  Einrichtungen bringen sich am Abend  immer mehr mit ein“ - Henry Lohse, Mitveranstalter der Kunstnacht
„Vor allem die gastronomischen Einrichtungen bringen sich am Abend immer mehr mit ein“ - Henry Lohse, Mitveranstalter der Kunstnacht

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06. Mai 2011, 06:55 Uhr

Östliche Altstadt | Maler, Fotografen, Floristen und Designer - die Pallette der Teilnehmer an der 11. Kunstnacht am 20. Mai ist breit gefächert. Sechs Stunden werden die Türen der verschiedenen Künstler und Galerien geöffnet sein. Auch in der Petri- und Nikolaikirche gibt es Kunstvolles zu sehen. "Die Dichte an kreativen Menschen ist in der Östlichen Altstadt sehr hoch", sagt Mitveranstalter und Pastor Henry Lohse. 34 Standorte nehmen in diesem Jahr an der Veranstaltung teil, etwas weniger als in den vergangenen Jahren.

Das Konzept der Kunstnacht ist seit Anfang an gleich: Alle Veranstaltungsorte sich dicht beieinander und per Route ablaufbar. "Die Besucher sollen die Möglichkeit bekommen, so viel wie möglich an diesem Abend zu sehen", sagt Lohse. Doch nur selten würden die Gäste alles schaffen. Einen alleinigen Veranstalter hat das Fest nicht. Jeder sei für das, was bei ihm passiert, allein veranstwortlich. Insgesamt stehen den Teilnehmern Spendengelder in Höhe von 2 500 Euro zur Verfügung, welche für Werbekosten ausgegeben werden. "Nur so können wir den Besuchern einen freien Eintritt ermöglichen", sagt Lohse. Im vergangenen Jahr kamen zwischen 5000 und 7000 Menschen in die Altstadt. Genau lasse sich die Zahl nicht festlegen, da ständig alles in Bewegung sei.

Auch in der Produzentengalerie Artquarium sei im vergangenen Jahr ordentlich etwas losgewesen, sagt Anna Silberstein. Am 20. Mai gibt es neben Schmuck, Acrylmalerei und Mode auch eine besondere Modenschau. "Wir planen etwas außergewöhnliches", so Silberstein. Wer selbst sein künstlerisches Talent präsentieren möchte, sei im Studio von Rok-Tv richtig. Eine offene Bühne steht von 20 bis 22.30 Uhr den Besuchern zur Verfügung.

Angefangen mit 22 Standorten, habe sich in den vergangenen elf Jahren nicht nur die Anzahl der Standorte vermehrt, auch die Vielfalt des Kunstangebots sei gestiegen. "Vor allem die gastronomischen Einrichtungen bringen sich immer mehr mit ein", sagt Lohse. Eine große Abschlussparty wie im vergangenen Jahr wird es diesmal nicht geben. Der Aufwand sei zu groß. Vielleicht, so hoffen die vielen Mitveranstalter, komme man nach dem offiziellen Schluss zusammen, um gemeinsam die 11. Rostocker Kunstnacht ausklingen zu lassen.

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