Großeinsatz der Feuerwehr in Boizenburg

61 Einsatzkräfte aus vier Wehren konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern.
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61 Einsatzkräfte aus vier Wehren konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern.

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08. Mai 2011, 06:27 Uhr

Boizenburg | Vermutlich haben zündelnde Kinder am Sonnabendnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 15.15 Uhr alarmierte die Einsatzleitstelle die Kameraden der Boizenburger Schwerpunktwehr. Es soll, wie es hieß, ein Wohnhaus in voller Ausdehnung brennen. Der Ort war weithin sichtbar. Eine dichte Rauchwolke zog über das Wohngebiet in der Weidestraße. 61 Kräfte aus der Boizenburger Schwerpunktwehr und den Ortswehren Bahlen, Schwartow und Gothmann rückten mit acht Fahrzeugen aus und nahmen unter der Leitung des Gemeindewehrführers Bernd Buck den Kampf gegen die Flammen auf.

Gegen 16.50 Uhr war das Feuer bis auf Glutnester, die immer wieder aufflammten, gelöscht, erklärte Boizenburgs Ortswehrführer Reinhold Tiede. Das Wohnhaus selbst hatte nicht gebrannt, betroffen waren ein angrenzender Anbau mit verschiedenen Stallanlagen und ein Schuppen. In Mitleidenschaft wurden dabei auch Stallanlagen des Nachbarn gezogen. Durch das schnelle und gezielte Handeln der ehrenamtlichen Brandbekämpfer gelang es, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

17.10 Uhr war der Einsatz, den zahlreiche Schaulustige verfolgten, beendet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt schätzungsweise 70 000 Euro. Einige Kaninchen konnten die Feuerwehrleute nicht mehr retten. Sie schafften es aber, einer Katze aus ihrer Notlage zu helfen. Das Ereignis hat wohl noch ein Nachspiel. Die Polizei nahm ihrerseits Ermittlungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung auf.

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