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Lokales

18. August 2017 | 12:41 Uhr

Große Aufgabe beim "kleinen" VfB

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Rostock | Am dritten Drittliga-Spieltag geht für Zweitliga-Absteiger FC Hansa die bunte Reise durch die neue, bislang gänzlich unbekannte Welt weiter. Nach einem Duell mit einem Neuling (3:0 gegen Aalen) und dem 1:0-Erfolg am Sonntag beim Mittelfeldteam in Erfurt (in den Vorjahren Neunter und Zehnter) bekommen es die Ostseestädter heute ab 19 Uhr erstmals mit der Reserve eines Bundesligisten zu tun. Rund zweieinhalb Jahre nach dem letzten Duell mit dem "großen" VfB Stuttgart (1:4 am 25. Spieltag der Saison 2007/08) tritt der FC Hansa diesmal beim "kleinen" VfB an. Dennoch eine große Aufgabe. Die Schwaben liegen mit vier Zählern auf Rang sechs.

"Ich denke, dass der VfB ganz oben anzusiedeln ist und wir eine andere Qualität als in Erfurt brauchen, um dort zu bestehen. Mit Rathgeb, Lagerblom, die beide erst- und zweitliga-erfahren sind, sowie Vier hat die Truppe drei Lenker und Denker, um die herum lauf- und technisch starke Spieler gruppiert sind. Zudem verfügt der VfB II mit Schipplock über einen ganz gefährlichen Stürmer (14 Saisontore im Vorjahr - d. Red.)", sagt Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Nach den beiden Siegen und einem guten Auftakt ist die Stimmung im Lager der Ostseestädter, die zur Vermeidung von Reisestrapazen im thüringischen Weißensee blieben, positiv. Aber Rostocks Coach warnt: "Nur mit guter Stimmung gewinnt man kein Spiel. Wir müssen uns als Mannschaft auf deren Kurzpassspiel und den Offensivfußball einstellen. Es gilt, die Räume eng zu machen und den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln, um ihn aktiv zu stören. Das zeigt aber nur Wirkung, wenn alle elf Spieler dazu bereit sind."

Ob Vollmann seine Sieger-Elf vom Wochenende umstellen wird, ließ er offen. Nach den ersten beiden Partien ohne Gegentor gibt es in der Abwehr gar keine Notwendigkeit, jedoch stockte die Offensive in Erfurt. Trotzdem bleibt Neuzugang Radovan Vujanovic vorerst gesetzt. "Wir haben ihm unser Vertrauen ausgesprochen und das genießt er auch weiter. Er wird schon treffen", so der Fußball-Lehrer, der selbst ein bisschen gespannt darauf ist, wie sich seine Truppe heute schlagen wird.

Dass die Rostocker mit der ungewöhnlichen Stimmung in der Arena - es werden lediglich 1000 bis 1500 Besucher erwartet - nicht umgehen können, glaubt der 52-Jährige indes nicht: "Die Spieler gehen professionell in die Partie, da ist es egal, was für eine Atmosphäre im Stadion herrscht."

Mögliche Hansa-Startelf: Hahnel - Schyrba, Wiemann, Gusche, Pelzer - Pannewitz - R. Müller, Jänicke - Lartey - Vujanovic, Schied. Weiter im Kader: Kerner - Evljuskin, Becker, Lange, Bolivard, Neitzel, Albrecht.

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erstellt am 03.Aug.2010 | 06:50 Uhr

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