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Lokales

19. November 2017 | 13:29 Uhr

Großbaustelle Perleberg

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erstellt am 14.Okt.2010 | 06:09 Uhr

Perleberg | Die meisten Kommunen rechnen den Haushalt hoch und runter, Perleberg hingegen baut. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, nicht alle Baustellen sind in Stadthoheit. Für rund 18 Millionen Euro errichtet die Bahn eine neue Querung für den Prignitz-Express über die Stepenitz, ist von Bahnsprecher Gisbert Gahler zu erfahren. Auf der alten Trasse wird eine stählerne sogenannte Trogbrücke mit einer Stützweite von 37,80 Metern auf neue Widerlagern 15 Meter tief gegründet. Mit Letzterem wurde gestern begonnen. Die Brücke selbst wird in vier Teilen in Magdeburg vormontiert. Der stählerne Überbau wird dann voraussichtlich Anfang Dezember nur noch eingehoben, erläutert Gahler. Im Zusammenhang mit der neuen Bahnbrücke über die Stepenitz wird auch die Brücke für Fußgänger und Radfahrer erneuert.

Bahnübergang

Bauherr des neuen Bahnübergangs Richtung Düpow ist ebenfalls die Bahn. Hier entsteht eine neue Lichtsignalanlage für die Straße und den neu hinzukommenden Radweg. Die Querungshilfe für Radfahrer hat bereits sichtbare Gestalt angenommen und soll noch in diesem Jahr fertig werden. Im Januar nächsten Jahres wird dann eine neue Schrankenanlage errichtet, die Mitte Februar in Betrieb gehen soll. Auf rund 730 000 Euro beziffert Gahler die Kosten für dieses Projekt.

Rosenhof

Ende des Monats ist Termin für den Rosenhof samt Mauer- und Stichstraße. 373 000 Euro an Baukosten hat die Stadt dafür veranschlagt. "Wir liegen gut in der Zeit", so Bauleiter Jürgen Plust von der Grabower Tief- und Straßenbaufirma. Gegenwärtig werden auch im südlichen Teil der Mauerstraße die Borde gesetzt, es folgt die Gosse, und dann wird auch schon gepflastert. Ende nächster Woche soll das geschafft sein, wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, so der Bauleiter. Anschließen ist der Gehwegbereich dran.

Wollweberstraße

So schnell wie möglich will man auch mit der Pflasterung des Knotens Uferstraße/Wollweberstraße fertig werden und dann Richtung Wittenberger Straße weiter die Straße befestigen. Ende November soll der Verkehr über die dann komplett sanierte Wollweberstraße rollen. 600 000 Euro an Baukosten für Straße, Beleuchtung und Regenwasserkanal sind durch die Big-Städtebau veranschlagt.

"Wenn alles fertig ist, dann können wir von einer echten Aufwertung auch dieses Bereiches der Innenstadt sprechen", ist sich Hans-Christian Sauer, Projektleiter bei der Big-Städtebau, sicher.

Hamburger Tor

Im Kreuzungsbereich zur Lindenstraße wird bereits emsig gebaut. Das alte Pflaster ist komplett aufgenommen, die Abwasserleitung wird verlegt. Parallel dazu kommt bereits die Trinkwasserleitung in den Boden. Wenn alles wettermäßig gut laufe, dann soll Ende November im gesamten Bauabschnitt Asphalt eingebracht werden. Bis Jahresende soll alles fertig sein. 430 000 Euro sind dafür geplant.

Radweganbindung

Rund 580 Meter Radweg entstehen jetzt in Verlängerung der Quitzower Straße. Zwei Meter in der Breite soll der Weg für Radler und Fußgänger messen und in Betonsteinpflaster gehalten sein. Rund 196 000 Euro sind als Baukosten für die Maßnahme veranschlagt, zu der sich die Stadt vertraglich verpflichtet hat. Denn mit dem Bau der B 189n wurde ein kombinierter Geh- und Radweg auf der Brücke nur unter der Maßgabe angelegt, dass eine Anbindung an die Stadt innerhalb von zehn Jahren erfolge.

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