Großbaustelle Lambrechtsgrund

Frank Seemann erneuert mit seinen Kollegen von Seemann Tiefbau den Unterboden im Eingangsbereich der Kongresshalle. Danach kommt die denkmalgeschützte Pflasterung dorthin zurück.
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Frank Seemann erneuert mit seinen Kollegen von Seemann Tiefbau den Unterboden im Eingangsbereich der Kongresshalle. Danach kommt die denkmalgeschützte Pflasterung dorthin zurück.

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28. Juli 2009, 08:25 Uhr

Weststadt | Die Neugestaltung des Sportkomplexes Lambrechtsgrund nimmt sichtbare Konturen an. Das neue Sportinternat wächst ebenso wie der Bau der modernen Volleyballhalle. Parallel läuft die Sanierung der Sport- und Kongresshalle. Neben der Modernisierung der Funk tionsräume soll die Halle eine zweite Tragwerkskonstruktion für das Dach bekommen, an der Scheinwerfer und Fernsehkameras befestigt werden. Zugleich werden rund 700 Stühle erneuert und weitere Investitionen in den Brandschutz getätigt. So entsteht beispielsweise eine zusätzliche Löschwasserleitung.

Außerdem gestalten Handwerker den Eingangsplatz zur Kongresshalle neu. Da die dortigen Steine unter Denkmalschutz stehen, werden sie nach der Erneuerung des Unterbodens an ihren angestammten Platz zurückkehren. Die nicht mehr verwendbaren Steine werden gegen neue getauscht, die dann an den Seitenflächen gesetzt werden.

Das neue Sportinternat soll künftig 100 Schüler des Sport- und zehn Schüler des Musikgymnasiums beherbergen. Die neue Dreifeldhalle soll selbst für die Champions League Maßstäbe setzen und das Alleins tellungsmerkmal des Sportkomplexes untermauern.

Realisiert wird die Großbaustelle dank des PPP-Projektes Lambrechtsgrund (private-public-partnership / Privat-öffentliche Partnerschaft), mit dem der Sport- und Veranstaltungskomplex Lambrechtsgrund auf modernen Stand gebracht wird. Mit dem PPP-Projekt geht die Landeshauptstadt einen neuen Weg, indem sie neben den Risiken in den Bereichen Planung, Bau und Betrieb auch die Nutzungs- und Auslastungsrisiken auf den privaten Partner, die Heitkamp Unternehmensgruppe, überträgt. Im Gegenzug erhält die Projektgesellschaft von der Landeshauptstadt einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Bis 2010 soll alles fertig sein.

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