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Basketball Überraschungssieg für die Rostock Seawolves

Von Sebastian Lindner | 10.12.2019, 23:00 Uhr

Die Seewölfe präsentieren sich vor heimischer Kulisse stark und feiern mit 2228 Fans das 84:74 gegen Bremerhaven.

Starker Auftritt der Seawolves! Rostocks Basketballer gewannen am Dienstagabend ihr Heimspiel der 2. Bundesliga ProA gegen den Tabellenzweiten Eisbären Bremerhaven vor 2228 Zuschauern in der Stadthalle 84:74. Lange waren die Wölfe souverän, am Ende wurde es aber trotz letztlich deutlicher zehn Punkte eine Nervenschlacht.

Nach einem schwerfälligen Beginn auf beiden Seiten nahm das Spiel langsam Fahrt auf. Bremerhaven machte seine ersten Punkte zwar erst nach anderthalb Minuten, konnte sich im Verlauf des Viertels aber steigern und zwischenzeitlich fünf Punkte Vorsprung herausarbeiten (6:11).

Das war allerdings nicht nur ihr größter Vorsprung im Viertel, sondern in der gesamten Partie. Denn kontinuierlich steigerten die Wölfe ihre Wurfquote, entschieden die ersten zehn Minuten mit 20:19 für sich.

Dass es mit einem Vorsprung in die erste Pause ging, lag aber auch an Bremerhaven. Rostock konnte sich oftmals nur mit Fouls helfen, doch die Freiwurfquote der Gäste lag phasenweise nur bei 50 Prozent. Trotzdem waren es zur Halbzeit 13 Punkte von der Linie.

Ein starkes zweites Viertel, in dem vor allem Tony Hicks und Grant Sitton überzeugten, brachte den Seawolves zur Pause aber einen komfortablen 47:33-Vorsprung ein, denn Rostock überzeugte ebenfalls mit guter Defensivarbeit und vielen Rebounds – und die Überraschung lag in der Luft.

Zehn Minuten später hatte Rostock die Führung sogar noch auf 16 Punkte ausgebaut (68:52), ein paar Sekunden zuvor waren es sogar 18 gewesen.

Doch dann kam das altbekannte Nervenflattern zurück. Ballverluste, Ausrutscher, die Würfe verfehlten teilweise sogar den Ring – und der Vorsprung hatte sich nach drei Minuten halbiert (68:60).

Kapitän Martin Bogdanov brach den Bann der Punktlosigkeit nach viereinhalb Minuten, machte fünf Zähler am Stück. Eine Minute vor dem Ende waren es noch neun Punkte für die Wölfe.

Und dann war es Tom Alte, der erst hinten den Korb zumachte und vorne auf Hicks-Zuspiel dunkte – die Entscheidung!

Seawolves: Sitton 18, Hicks 16, Bogdanov 6, Hujic 6, Buchholz, Nicholas 4, Pope 3, Jost 9, Marin 3, Filip Skobalj 3, Alte 8, Diouf 8