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Schwimmen Diesmal gab es kein Edelmetall für Rostock

Von Bernd-Dieter Herold | 30.06.2019, 18:23 Uhr

Neele Labudda und Katherina Rösler erreichen bei den European Para Youth Games in Finnland mehrere Endläufe.

Die im Helsinkier Mäkelänrinne Swimming Centre ausgetragenen Schwimm-Wettbewerbe der European Para Youth Games (EPYG) gingen am Sonntag ohne Rostocker Edelmetall zu Ende. Neele Labudda vom Hanse-Schwimmverein Rostock konnte ihre Erfolgsserie von Genua mit je drei Gold- und Silbermedaillen nicht wiederholen, wird ihren Saisonhöhepunkt aber auch erst bei den Weltmeisterschaften vom 9. bis 15. September in London haben. Sie schaffte den Sprung in die Endläufe 100 Meter Brust (7.) und 200 m Lagen (5.). Über 100 m Schmetterling verpasste Neele nach 1:23,26 min nur um zwei Wertungspunkte ein weiteres Rennen der besten Acht, während 33,51 Sekunden für 50 m Freistil (Bestzeit 31,55) Rang 15 wert waren. Im Lauf über 200 m Lagen – auf dieser Strecke wurde sie bei den EM der offenen Klasse im vergangenen Jahr Dritte der S12 (Sehgeschädigte) – blieb die elektronische Zeitmessanlage bei 2:55,87 Minuten stehen. Damit war sie Schnellste der SM12, ihre Bestzeit aus 2018 datiert aber bei 2:43,79.

Neeles Teamgefährtin Katherina Rösler, Debütantin bei den EPYG, schaffte über 100 Meter Brust den Einzug in das Finale. Maßgebend war hier – wie in allen anderen Wettbewerben – für alle Startklassen die sogenannte 1000-Punkte-Tabelle. Mit der persönlichen Bestzeit von 1:51,28 Minuten waren der Rostockerin nach dem komplizierten Berechnungsmodus 956 Zähler angeschrieben worden. Labudda, die, mit einem Hausrekord von 1:27,84 ausgestattet, im Endlauf in 1:30,21 Minuten auf Platz sieben schwamm, erhielt dafür 986 Zähler.

Nils Hutschreuther vom MFZK Schwerin (Jahrgang 2005), der demnächst nach Rostock wechselt, stand in der Viermal-50-m-Mixed-Staffel auf dem obersten Podest und erreichte bei zwei weiteren Finalteilnahmen die Ränge vier (50 m Freistil) und sechs (100 m Delfin).