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Ein Artikel der Redaktion NNN

Rudern Max John und Till Martini haben die U23-WM im Visier

Von Peter Richter | 14.06.2019, 17:08 Uhr

Wenn die Nominierung auch erst nach den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg erfolgt, sind ihre Chancen sehr gut.

Die Nominierung für die WM der U 23 im Rudern erfolgt erst nach den Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften in dieser Altersklasse sowie der U 19 und U 17 vom 20. bis 23. Juni in Brandenburg an der Havel. Doch es darf davon ausgegangen werden, dass MV vom 24. bis 28. Juli in Sarasota (USA/Florida) durch Steuermann Till Martini und Max John, beide Olympischer Ruder-Club Rostock, vertreten sein wird.

Hinzu kommt MV-Olympiastützpunkt-Coach René Burmeister. Er ist erneut Disziplinverantwortlicher für den weiblichen Achter, auch wenn dort diesmal kein direkter Schützling von ihm vertreten ist. Im vorigen Jahr war das anders. Da saßen Carolin Dold (Greifswalder RC Hilda 1892) und Christin Stöhner (ORC) in dem Boot, das WM-Fünfter wurde. Doch Dold beendete inzwischen ihre leistungssportliche Laufbahn, Stöhner fasste bereits im A-Bereich Fuß.

Benjamin Leibelt – 2018 in Poznan mit dem Achter Vierter – „wird es dieses Jahr nicht schaffen. Er war oft krank und hat Rückstand“, so sein Kessiner Heim-Trainer. Der 1,96-Meter-Recke vom Stralsunder RC wäre zwar dennoch für den Vierer mit Steuermann in Frage gekommen, aber da es sich um eine nichtolympische Disziplin handelt, müssen die Kosten von etwa 5000 Euro pro Mann selbst getragen werden. „Und das kriegen wir hier nicht gestemmt“, sagt Burmeister und ergänzt: „Till wird sowohl bei den U23-WM als auch -EM (7./8. September in Ioannina/Griechenland – d. Red.) den Achter steuern, und auch an Max (2018 WM-Vierter im Vierer mit – d. Red.) sollte kein Weg vorbeigehen.“

Simon Klüter (Mannheimer RV Amicitia von 1876/ ORC), U23-Europameister im Leichtgewichts-Einer, ist a) inzwischen „zu alt“ und macht b) in dieser Saison zu Gunsten seines Medizin-Studiums an der Rostocker Uni eine Pause.

Für die Junioren (U 19) geht es in Brandenburg auf der Regattastrecke Beetzsee um die restlichen Plätze für die JWM vom 7. bis 11. August in Tokio. Vier MV-Talente sind schon nominiert (NNN berichteten). Hoffnungen machen dürfen sich zudem Mathilda Kitzmann vom Rostocker Ruder-Club und Hermann Krüger (ORC).