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Wasserspringen Top-Bilanz der A/B-Jugend sogar noch übertroffen

Von Bernd-Dieter Herold | 24.06.2019, 18:52 Uhr

Die C-Jugend des WSC Rostock holte bei den Deutschen Meisterschaften sechs erste, vier zweite und fünf dritte Plätze.

Die C-Jugend des Wasserspringerclubs Rostock hat bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden dort weitergemacht, wo der A/B-Altersbereich in Aachen aufgehört hatte. Dessen Bilanz von vier Gold-, einer Silber- und vier Bronzemedaillen wurde sogar noch übertroffen. Die Trainerinnen Wenke Warninck und Simone Pietsch fügten sechs erste, vier zweite und fünf dritte Plätze hinzu. „Ich bin richtig stolz auf die Mädels“, so die verantwortliche Warninck.

Natürlich ließ sie auch Ole Rösler nicht unerwähnt. Der 2007 Geborene haute in der Elb-Metropole ein Ding nach dem anderen raus: Meister vom Turm mit 123 Prozent Normerfüllung, Titelträger vom Ein- und Drei-Meter-Brett sowie in der Kombination. Im Synchronspringen vom „Dreier“ lag der Schützling von Wenke Warninck nach der Pflicht mit seinem aus Dresden stammenden Partner Than Phan noch vorn, doch in der Kür machte sich das wenige gemeinsame Training bemerkbar – „nur“ Bronze für das Duo.

Ganz stark präsentierte sich der Jahrgang 2006. Was Mette Fee Morche, Emily Steinhagen und Felicitas Bonk von Brett, Turm und im Synchron boten, war allererste Sahne. Zwar mussten die Titel von einem und drei Metern der Hallenserin Lena-Philine Schneider überlassen werden, doch danach sorgte das Rostocker Trio für Ausrufezeichen. Mette Fee sicherte sich Gold im Turmspringen, Silber vom Drei-Meter-Brett und in der Kombination sowie Bronze vom „Einer“. Mit Schneider als Partnerin dominierte sie auch das Synchronspringen.

Die Bilanz von Emily Steinhagen: Rang zwei vom Ein-Meter-Brett, Dritte von drei Metern, Zweite mit WSC-Partnerin Bonk im Synchron und Position drei in der „Kombi“ und vom Turm. Hier sah alles nach einem Durchmarsch Emilys aus, die sechs Durchgänge führte. Noten von jeweils 3,5 für den gehechtet ausgeführten Zweieinhalb-Vorwärts- beziehungsweise Delfin-Salto gehockt mit zweieinhalb Umdrehungen ließen den Traum vom Titel platzen.

Auch Felicitas Bonk überzeugte. Inklusive Kombination war sie viermal Vierte, beim letzten Auftritt an der Seite von Steinhagen im Synchron wurde sie endlich mit einem Podestplatz belohnt.