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Handball HC Empor Rostock zieht direkt in die Oberliga ein

Von Bernd-Dieter Herold | 10.06.2019, 17:46 Uhr

Die Rostocker B-Jugend ersparr sich in der Qualifikation in Marienehe mit zwei deutlichen Siegen das „Nachsitzen“.

Jubel am Pfingstsonnabend in der Fiete-Reder-Halle Marienehe nach dem 31:18 (14:6) der Handball-B-Jugend des HC Empor Rostock über den Oranienburger HC.

Durch diesen Erfolg schafften die Schützlinge von Trainer Tristan Staat in der nordostdeutschen Qualifikation als Staffelsieger den direkten Einzug in die Oberliga Ostsee-Spree für das Spieljahr 2019/20.

Zuvor hatten die Hansestädter bereits den VfL Lichtenrade mit 25:17 (14:8) in die Schranken gewiesen.

„Das Nachsitzen, sprich die Überkreuzvergleiche, wollten wir unbedingt vermeiden. Wir haben beide Partien souverän runtergespielt, standen hinten gut und machten vorn Druck“, freute sich Kapitän Michl Reichardt. Dem hatte Coach Staat nur wenig hinzuzufügen: „Vor allem agierten wir schnell, machten von allen Positionen Druck.“

Dabei mussten sich die Einheimischen in der Partie gegen Oranienburg, das zuvor Lichtenrade 18:25 unterlegen war, auf eine besondere taktische Variante des Kontrahenten einstellen: Manndeckung über die gesamten zweimal 20 Minuten für Reichardt und Vito Krull. Davon ließen sich die Rostocker aber nicht beeindrucken. Mit schnellem Passspiel und Positionswechseln nutzten sie die größeren Räume, setzten so den OHC bereits vor dem Wechsel schachmatt. Da sich zudem durch die gute Abwehrarbeit zahlreiche Kontergelegenheiten ergaben, wurde der Gegner über die Stationen 7:3 (10. Minute), 10:5 (14.), 19:8 (27.) und 25:10 (32.) förmlich überrollt. Einziges Manko: Empor ließ zu viele Torgelegenheiten liegen.

Gleiches war bereits gegen Lichtenrade an der Tagesordnung. Hier lag der HCE nach 36 Sekunden 0:2 hinten, berappelte sich aber schnell – 10:7 (13.), 14:8 (19.) – und hatte die vorentscheidende Begegnung ständig unter Kontrolle.

HC Empor: Moritz Witte, Victor Malchow – Alexander Schütze 1, Max Kahl 4, Juri Richter 4, Vito Krull 10, Jan Schulz, Mika Stolz 10, Michl Reichardt 5, Marvin Allwardt 7, Finnegan Wittkopp 2, Nicklas Aevermann 9/5, Thore Paschel 1, Lennard Kaschinski 3