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HC Empor Rostock In der Staffel Nordost der 3. Liga vor „dickem Brett“

Von Bernd-Dieter Herold | 17.06.2019, 16:33 Uhr

Die hiesigen Handballer müssen sich 2019/20 unter anderen mit Zweitliga-Absteiger Dessau-Roßlauer HV auseinandersetzen.

„Klassenerhalt, Konsolidierung, Angriff“ nannte Cheftrainer Till Wiechers Eckpunkte seines Fünf-Jahres-Planes, der zum Ziel hat, den HC Empor Rostock wieder in die 2. Handball-Bundesliga zu führen.

Im eigentlichen Jahr der Konsolidierung machten ihm seine Schützlinge einen positiven Strich durch die Rechnung, zogen den Angriff vor und hätten um ein Haar in der Relegation gegen die HSG Krefeld und HSG Konstanz den Aufstieg schon vorzeitig perfekt gemacht.

Gestern hat die Spielleitende Stelle der 3. Liga die Staffeleinteilung für 2019/20 veröffentlicht. Wie erwartet stehen die Hansestädter vor einem „dicken Brett“: Zweitliga-Absteiger Dessau-Roßlauer HV und Vize-Meister Eintracht Hildesheim werden neben den Mecklenburger Stieren Schwerin und dem 1. VfL Potsdam in der nunmehr „Nordost“ genannten Staffel – die anderen heißen Mitte, Nordwest und Süd – die härtesten Konkurrenten sein. Für Wiechers ist die Gegnerschaft in der am Wochenende 24./25. August beginnenden Saison noch kein Thema: „Ich bin noch bis zum 7. Juli im Urlaub, schaue mir die Einteilung danach an.“

Seine personellen Hausaufgaben für den Plan Titelverteidigung hatte der Coach ohnehin schon vorher gemacht. Auf die Abgänge von André Meuser (Dormagen/2. Liga), Ole Schramm (ein Jahr Frankreich), Michael Höwt (Bad Doberaner SV) und den weiteren Ausfall von Robin Breitenfeldt (Knie) wurde mit der Verpflichtung von Ole Diringer (Altenholz), Jonas Ottsen (VfL Lübeck-Schwartau), Per Oke Kohnagel (Oranienburg) und Jaris Tobeler (Flensburg-Handewitt II) reagiert. „Alles Spieler, die gut zu uns passen“, so Wiechers. Der HCE scheint sogar noch besser aufgestellt. Angriff Nummer zwei kann kommen.

Das sind die Teams der 3. Liga Nordost

HC Empor Rostock, TSV Altenholz, Oranienburger HC, 1. VfL Potsdam, Mecklenburger Stiere Schwerin, HSV Hannover, TSV Burgdorf II, Handball Hannover-Burgwedel, SV Anhalt Bernburg, SC Magdeburg II, HSG Ostsee N/G, Füchse Berlin II, Eintracht Hildesheim, Dessau-Roßlauer HV

Dazu kommen die Aufsteiger TuS Vinnhorst und HG Hamburg-Barmbek.

Die Staffel-Meister ermitteln in einer Relegation zwei Aufsteiger in die 2. Bundesliga.

Neu ist, dass der Sieger aus dem Duell der unterlegenen Teams eine weitere Relegation gegen den Sechzehnten der 2. Bundesliga bestreitet.