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Inline-Skaterhockey Die Saison der Rostocker Nasenbären ist zu Ende

Von Klaus-Peter Kudruhs | 26.08.2019, 16:22 Uhr

In den Play-offs enden beide Begegnungen mit den Spreewölfen Berlin nach Führungen mit 4:6-Niederlagen.

„Wir haben ein Spiel verloren, aber für die Zukunft gewonnen“, meinte Nasenbären-Chef Christian Ciupka nach dem ersten Play-off-Match des Titelverteidigers am Sonnabend gegen die Spreewölfe Berlin. Die einheimischen Inline-Skaterhockey-Spieler unterlagen mit 4:6 (2:1, 1:1, 1:4).

„Wir blieben unserer Philosophie treu und gaben gleich sechs Junioren die Chance, sich bei den Männern zu beweisen. Wann sollen sie es lernen, wenn nicht in solch einer wichtigen Partie“, so Ciupka. Das Projekt „Jugend forscht“ misslang. Die erfahrenen Gäste spielten nicht besser, aber in der Schlussphase nach dem 4:4 (48.) cleverer. Dabei hätten auch die Rostocker gewinnen können. Doch im ersten Drittel wurde ein Penalty vergeben, zu Beginn des zweiten Abschnitts konnte eine Überzahl nicht genutzt werden. Nur eine durchschlagskräftige Reihe reichte am Ende nicht aus.

Am Sonntag war die Chance gegeben, mit einem Sieg ein drittes Spiel zu erzwingen. Doch es klappte nicht. Auch auswärts zogen die Nasenbären mit 4:6 (2:0, 2:3, 0:3) den Kürzeren und schieden aus. „Der Spielverlauf war fast identisch. Wir gingen mit 2:0 in Führung, kassierten dann einen Treffer, der keiner war. Das Tor war verschoben. Aber die Unparteiischen ließen weiterspielen“, berichtete Ciupka. Danach holten die Spreewölfe im zweiten Teil zum 3:4 (40.) auf und hatten dann mit drei weiteren Toren erneut das bessere Ende für sich.

Vor allem Rostocks junge Spieler mussten Lehrgeld zahlen. Eigentlich konnte nur Keeper Paul Burow schon mithalten.

Nasenbären: Paul Burow, Theresa Zych – Andreas Schultze, Christian Ciupka 2 Tore/4 Vorlagen, Robert Eichelbaum 1/0, Steven Gruhlke, Jürgen Brümmer 2/1, Tom Tackmann, Toni Schulze, Valeriy Guts 3/2

In Rostock noch im Einsatz: Thomas Laatz, Eric Tackmann, Bjarne Unger, German Schlegel, Ole Gau, Moto Winkler