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Handball MV-Liga Matthias Schmidt gibt seinen Abschied bekannt

Von Klaus-Peter Kudruhs | 01.04.2019, 15:59 Uhr

Das 35:25 gegen den Stavenhagener SV war sein vorletztes Heimspiel als Trainer der MV-Liga-Handballer des SV Warnemünde.

Am vorletzten Spieltag der MV-Liga-Saison 2018/19 der Handball-Männer ist der Schwaaner SV endgültig in die Verbandsliga abgestiegen. Während der SV Warnemünde zu Hause klar gewann, konnten bei den Frauen der SV Pädagogik und der SVW ihren Heimvorteil nicht nutzen.

MV-Liga Männer

SV Warnemünde – Stavenhagener SV 35:25 (19:10)

Nur in den ersten Minuten (2:2) musste sich der Gastgeber etwas wehren, doch war das Match praktisch bereits zur Halbzeit entschieden. SVW-Trainer Matthias Schmidt war zufrieden: „Unsere Abwehr mit den beiden guten Torleuten war der Ausgangspunkt für Ballgewinne, die im schnellen Umkehrspiel zu Treffern genutzt wurden. In der Schlussviertelstunde wollte die Mannschaft für die Zuschauer noch etwas zaubern. Es gelang nicht alles.“ Am Rande der Partie wurde bekannt, dass Matthias Schmidt sein Amt, das er mitten im Oberliga-Jahr der Warnemünder Männer übernahm, nach dieser Saison nicht mehr weiter fortführen, sondern der Mannschaft den Weg ebnen möchte, unter neuer Führung und mit neuen Ideen noch einmal höherklassige Aufgaben angehen zu können. Am 13. April gegen den Stralsunder HV II wird er ordentlich verabschiedet.

SV Warnemünde: Funke, Hamann – Schmeling, Schulz 4, Holtz 4, Polkehn 2, Spitzner, Jung, Mielke 1, Bardosch 1, Wolfgramm 2, Wende 6/4, Fick 5, Arne Reiser 10

HSV Grimmen – Schwaaner SV 35:22 (18:9)

Künftig werden sich die Schwaaner mit einem Besuch bei der Reserve des HSV Grimmen in der Verbandsliga begnügen müssen… Da Bützow zur gleichen Zeit gegen Ribnitz (31:28) gewann, ist der SSV endgültig abgestiegen. Die personelle Situation hatte sich in keiner Weise gebessert, so dass neben Torhüter André Froriep auch Jan Wischnewski aus der zweiten Mannschaft aushelfen musste und auch Trainer Detlef Lankowski erneut umgezogen auf der Bank saß. Die Gäste hielten nur in den Anfangsminuten mit (2:3/9.) und hatten zur Halbzeit schon alles verloren. Im zweiten Teil der Partie gab es kein Aufbäumen mehr.

Schwaan: Froriep, Grünwald – Wischnewski, Gruszka, Schumann 6, Bender 1, Frieser 4/2, Hildebrandt 3, Langberg 6, Kröger 2, Lankowski

Frauen des SV Warnemünde vergeben fünf Siebenmeter

MV-Liga Frauen

SV Pädagogik Rostock – SV Grün-Weiß Schwerin II 19:21 (11:14)

„Trotz der knappen Niederlage gegen den noch amtierenden Landesmeister zeigten unsere Mannschaft eine beherzte und durchaus ansprechende Leistung“, stellte Pädagogik-Chef Roman Winter fest. Über weite Strecken konnte die Begegnung bis zur Pause offen gestaltet werden. Diese schien für die Rostockerinnen allerdings Gift gewesen zu sein. Die ersten Minuten im zweiten Teil gingen bis zum 19:14 (45.) an die Gäste. Pädagogik kam nur noch auf zwei Tore heran. „Am Ende gewann Schwerin verdient. Ein Ergebnis, mit dem beide Teams letztlich zufrieden sein können“, so Heike Puls, Trainerin der Gastgeberinnen.

Pädagogik: Biermann, Suckow – Wandel, Schultz 3/1, Schümann 2, Böttcher 1, Nickel 1, Stepanek 3, Awe 1, Wedel 2, Rosentreter 3, Asmus 1, Klützow, Waack 2

SV Warnemünde – TSG Wismar II 19:20 (9:9)

Die Chance auf Silber ist für den SVW nach dieser unnötigen Niederlage wohl dahin. „Wir scheiterten selbst an unseren Möglichkeiten. Obwohl der Gegner Unterstützung aus seiner Drittliga-Mannschaft hatte, war er nicht besser. Unser Team erwachte nach dem 17:20 zwar noch und glaubte an seine Chance, doch die ganz starke Aufholjagd durch den wirklichen Charakter der Mannschaft blieb in den zwölf verbleibenden Minuten ohne zählbaren Erfolg“, ärgerte sich Trainer Stefan Strack.

Warum die Warnemünderinnen, die zur Pause noch voll im Geschäft waren, nach dem Seitenwechsel einbrachen, als ihnen nach dem 12:12 (39.) zehn Minuten kein Tor mehr gelang, blieb unerklärlich. Die Chance zum Ausgleich wurde Sekunden vor Schluss nicht genutzt. Vorher waren allerdings auch schon fünf Siebenmeter vergeben worden.

Warnemünde: Knoop, Staudacher – Jens, Boelter 1, Jahn 1, Schwebke 4, Maske 1/1, Pingel 1, Lewandowski 1, Czarschka 5/1, Dombrowski 4/2, Jodmikat 1