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Volleyball Efrain Förster und Tommy Mehlberg spielen groß auf

Von Thomas Baake | 27.01.2019, 14:38 Uhr

In der 2. Bundesliga Nord ringen die Herren des SV Warnemünde in der Ospa-Arena den USC Braunschweig im Tiebreak nieder

Es war spannender als zuvor angenommen in der Ospa-Arena beim Heimspiel der Volleyballer des SV Warnemünde in der 2. Bundesliga Nord gegen den USC Braunschweig. Erst im Tiebreak gewann die Mannschaft von der Ostseeküste das Duell zwischen dem Viert- und dem Elftplatzierten der Liga mit 3:2 (21:25, 21:25, 25:11, 25:18, 15:9).

Im ersten Satz ging es ganz gut mit einer 3:1-Führung los, aber dann punkteten die Gäste und zogen davon. Kurzzeitig brachte Efrain Förster im ersten Satz noch mal Spannung hinein. Mit seinen Aktionen wie Aufschlag mit der linken Klebe oder im Angriff verkürzte er zum 17:18. Auf dem Spielfeld erlebten die Zuschauer Efrain, der später zum wertvollsten Spieler des SVW gewählt wurde, mit einer Art Arjen-Robben-Gedächtnis-Unterhose. Warum nur in einer warmen Halle? Ganz einfach: Die dunkle zusätzliche Spielkleidung hält die Beine warm, gerade wenn der Spieler erst mal nur draußen zur Auswechslung steht.

Zurück aufs Feld und ans Netz. Trotz eines 0:2-Satzrückstandes bewies Warnemünde Moral. Im Angriff fand ein Doppelwechsel statt: Förster für Jan-Philipp Krabel, und auch Tommy Mehlberg spielte groß auf. „Es war eine super Teamleistung mit einer guten Abwehr und passenden Aufschlägen – das Team hat es herumgerissen“, analysierte am Ende der 2,04-Meter-Riese Efrain. Und Tommy ergänzte: „Man muss auf dem Feld die Emotionen ausleben nach dem Motto ,Alle für alle‘.“ So drehten die SVW-Herren das Spiel und retteten sich in den Tiebreak, den die Schwarz-Roten beherrschen: In dieser Saison gab es für sie schon drei Siege im „Fünften“.

„Wir sind schwer ins Spiel reingekommen, und Braunschweig hat sich über jeden Punkt gefreut“, so der 19-jährige Mehlberg. Emotionen seien alles, sonst kippe die Partie. Diesmal tat sie es zu Gunsten des SV Warnemünde. Und nächstes Mal wird dann vielleicht auch keine Aufholjagd nötig sein.

SV Warnemünde: Krabel, Rode, Adamowicz, Kowalkowski, Günter, Ernst, Mehlberg, Förster, Liefke, Schröder