Goldberg: Sporthalle in neuem Glanz

<strong>Die Fußballspieler  der</strong> Goldberger F-Jugend waren die ersten Sportler, die auf dem neuen Fußboden in der Halle spielen durften.<foto>Michael-Günther Bölsche</foto>
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Die Fußballspieler der Goldberger F-Jugend waren die ersten Sportler, die auf dem neuen Fußboden in der Halle spielen durften.Michael-Günther Bölsche

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08. Dezember 2009, 01:57 Uhr

Goldberg | Der TSV und die Stadt Goldberg müssen ganz große Stiefel im super XXXL-Format gehabt haben, denn der Nikolaus hatte für die Mildenitzer ein ganz besonderes Geschenk. Er übergab ihnen am Sonntagnachmittag die sanierte Turnhalle an der Walter-Husemann-Schule, die auch als Mehrzweckhall nutzbar ist

Die Freude und das Staunen angesichts der neuen Halle war bei allen, ob Aktive, Offizielle oder nur als neugierige Einwohner, sehr groß. Beim Betreten der Halle sticht der neue flächenelastische Sportboden sofort ins Auge. Was die Sportler besonders freuen dürfte, darunter befindet sich eine moderne Fußbodenheizung. Ein weiterer Blickfang ist die neue Anzeigentafel. Franz Wessig, bis 1997 Sportlehrer und Schulleiter, ist stolz. "Ich freue mich wahnsinnig und bin überwältigt.

Nun sollten wir alles versuchen, dass wir auch den zweiten Bauabschnitt in Angriffnehmen können", so Wessig, der auch in der Stadtvertretung von Goldberg sitzt und dort mit anderen für die schnelle Umsetzung sorgte. "Die Stadt hat sehr schnell reagiert und die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung eingesetzt. Vor allem der Breitensport profitiert davon", meinte die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz, die dort u.a. im Sportausschuss sitzt. Der zweite Vorsitzende des TSV Detlev Dahl verweist auch auf die sportliche Sicherheit durch die Sanierung. "Die Verletzungsgefahr auf diesem Fußboden ist nun deutlich gesenkt worden", so ein weiterer Pluspunkt. Denn zuvor musste das marode Parkett an mehreren Stellen immer wieder abgeklebt werden.

Rund 360 000 Euro wurden investiert, davon 290 000 Euro aus Fördermitteln. Kaum hatte die Stadtvertretung grünes Licht gegeben, rollten die ersten Maschinen an und gemeinsam mit dem TSV wurden die ersten Arbeiten begonnen. "Die Sportler waren sehr aktive Helfer", lobte Bürgermeister Peer Grützmacher. Sie halfen beim Abbruch und investierten in die neue Anzeigetafel und Beleuchtung. Vier Monate Bauzeit, bei der einheimische Firmen zum Zuge kamen, machten deutlich, was man schaffen kann, wenn man zusammenhält und sportlich fair umgeht.

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