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Lärm und Dreck machen Wertstoffsammelplätze zum Problem : Glastonne: Bürger fühlen sich belästigt

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Lautes Klirren und herumliegender Müll zeichnen die meisten Wertstoffsammelplätze in Schwerin aus. Viele Anwohner fühlen sich belästigt, wehren und verbünden sich.

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erstellt am 03.Jun.2011 | 10:30 Uhr

Schwerin | Lautes Klirren und herumliegender Müll zeichnen die meisten Wertstoffsammelplätze in Schwerin aus. Viele Anwohner fühlen sich belästigt, wehren und verbünden sich. So fordern mehrere Friedrichsthaler jetzt die Auflösung des Containerstellplatzes am Touristenweg. Mit einer Unterschriftenliste kämpfen sie bei der Stadtverwaltung um ihr Recht. Diese soll auf der kommenden Junisitzung über die Problem-Container befinden. Doch die Aussichten auf eine Verlagerung scheinen eher gering zu sein. Die Stadt ist nach Angaben der Verwaltung verpflichtet, öffentliche Plätze für das Sammeln von Wertstoffen zur Verfügung zu stellen. Grundlage dafür ist ein Vertrag mit dem Dualen System Deutschland und den Entsorgungsbetrieben. Mehr als 166 Wertstoffsammelplätze gibt es im gesamten Stadtgebiet. Schwerin muss für bis zu 900 Bürger einen Sammelplatz vorhalten. Dabei darf der vorgeschriebene Mindestabstand zu Wohngebäuden zwölf Meter nicht unterschreiten.

Die Problem-Container am Standort Touristenweg halten die Vorgaben ein. Die Entsorgungsbetriebe Alba und die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft (SAS) leeren und säubern die Plätze. Dabei ist das Müllabladen neben den Tonnen entgegen gängiger Meinung nicht erlaubt. Der kommunale Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SDS) darf solche Fälle ahnden. Dabei müssen sich die Mitarbeiter der SDS sogar mit Straftaten herumschlagen.

Die Mitglieder des Ortsbeirates Friedrichthal wandten sich an die untere Abfallbehörde und hoffen, einen Alternativstandort für die Problem-Container am Touristenweg zu finden. Doch auch dafür sind die Aussichten gering, denn wohl niemand möchte einen Wertstoffsammelplatz vor seiner Haustür haben.

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