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Lokales

21. August 2017 | 14:17 Uhr

Theater : Gibt es Vampire wirklich?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mark Benecke gibt vor „Dracula“-Inszenierung Anregungen

Wieso erreichen Vampirfilme eigentlich immer wieder eine so große Beliebtheit? Diese und andere Fragen zum Vampirmythos hat der Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie Mark Benecke am Sonnabend mit Anja Panse, Regisseurin des Volkstheaters Rostock, im Petrikeller beantwortet. In zwei Monaten feiert das Theater die Premiere des Stücks „Dracula“. Im Vorfeld dazu wollte sich die Regisseurin noch ein paar Fragen zum sagenumwobenen Grafen direkt vom Fachmann beantworten lassen.

Als Vorsitzender der „Transylvanian Society of Dracula“ kennt sich Mark Benecke entsprechend gut mit der Geschichte um den Grafen aus. Er weiß auch, inwiefern sich die Vampirmythen in den Jahren entwickelt haben. „Es gibt verschiedene Mythen und Motive, aber grundsätzlich sind es die grenzenlose Liebe, die unstillbare Gier, der Hass und die Unsterblichkeit, welche die Blutsauger ausmachen und vor allem beliebt machen“, sagt der 43-Jährige.

Über die Jahre hinweg haben sich die Motive und Verhaltensmuster der Vampire immer wieder an die jeweilige Zeit angepasst. Kinofilme wie die „Twilight-Saga“ zeigen das fiktive Leben der Vampire, die über Eigenschaften wie zum Beispiel Schnelligkeit, Stärke und Hellsehen verfügen, aber auch unstillbare Lust nach Blut verspüren und das Sonnenlicht meiden.

Regisseurin Anja Panse hat das Vampirfieber dank der Proben nun auch gepackt. In der Neu-Inszenierung „Dracula“ möchte sie jedoch nicht an die modernen Vampirmotive aus Hollywood anknüpfen, sondern die Urgeschichte des Graf Dracula in den Vordergrund rücken. Fast ausschließlich an das Buch „Dracula“ von Bram Stoker gehalten, bis auf das Ende, werden die Schauspieler des Volkstheaters eine Mischung aus Humor und Gruseleffekt auf die Bühne bringen, verspricht sie. Inwiefern die Schauspieler auf die Eigenschaften der Vampire eingehen und sie verkörpern, wird am 1. März zu sehen sein.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 07:00 Uhr

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