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Lokales

11. Dezember 2017 | 16:13 Uhr

Genesis strebt nach Sternenglanz

vom

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2010 | 08:04 Uhr

wittenberge | Wenn schon Hotel, dann auch eines, das sich mit Sternen schmücken kann: So geht die Genesis GmbH ihr jüngstes Projekt auf dem Ölmühlareal an. Aus dem ehemaligen Laborgebäude gegenüber der großen Festspielbühne und aus der Fabrikantenvilla in unmittelbarer Nähe soll ein Hotel werden. "Schritte für Schritt setzen wir unsere Pläne um", sagt Genesis-Gesellschafter Lutz Lange. Nach dem Brauhaus können nun die bereits seit längerem avisierten Pläne für eine Hotellerie direkt am Wasser in Angriff genommen werden.

Über die Zeitschiene will Lange nichts sagen. "Wir stellen jetzt die Bauanträge, sind uns dessen bewusst, dass wir uns auch mit dem Laborgebäude in einem Denkmalbereich bewegen." Trotzdem sei die Genesis voller Optimismus: "Bisher klappt die Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalbehörde und mit der kreislichen Bauaufsicht gut." Objekt Nummer eins ist das Laborgebäude. Hier will die Genesis zuerst bauen, dann ist die nebenstehende Villa an der Reihe. In 31 Zimmern sollen 58 Gäste komfortabel wohnen, 24 Räume entstehen im Laborgebäude, sieben in der Villa. "Wir greifen nach vier Sternen, sollte die Grundfläche einiger Zimmer nicht ganz für diese Klassifizierung ausreichen, dann wollen wir aber die Drei-Sterne-Premium-Klasse", macht Lange den Anspruch deutlich, der sich in der Gestaltung der Räumlichkeiten niederschlagen soll, bei einem Großteil der Zimmer Elbblick eingeschlossen.

Der Kommune kommt die weitere Entwicklung des Areals entgegen, sieht sie doch in diesem Stadtgebiet Potenzial für die touristische Entwicklung. Mit der Fertigstellung der Bad Wilsnacker Straße führt der Elberadweg an der Ölmühle vorbei, um dann vom Packhof aus in die Innenstadt abzubiegen. In Vorbereitung ist eine Promenade am Wasser entlang. Ein Landschaftsarchitekt hat die dafür notwendigen Planungen in seinen Händen. Der Promenadenweg soll sich zwischen dem Uferturm auf dem Ölmühlgelände sowie dem Wasser- und Schifffahrtsamt erstrecken. Quasi ein Vorbote dieses grünen Wandelstreifens ist die Baumreihe, die in der Wilsnacker Straße bei der Ölmühl-Einfahrt eine Art Tor bildet und damit die Fortführung des kleinen Parks am Packhof markiert.

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