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Lokales

19. Oktober 2017 | 03:52 Uhr

Gemeinsam für eine saubere Stadt

vom

svz.de von
erstellt am 10.Apr.2011 | 06:48 Uhr

Bützow | Viele fleißige Hände regten sich am Sonnabend in Bützow beim Frühjahrsputz.

Mit einem großen Aufgebot an Helfern hatte sich schon früh um 8 Uhr der Förderverein der Stiftskirche ans Werk gemacht. "Zu Höchstzeiten waren wohl an die 60 Leute da", schätzt Bürgermeister Sebastian Constien, der selbst vom frühen Morgen an mit auf Achse war und der als erstes mit dem Bauhof die Entsorgungsfahrten für den Tag absprach.

Nach Abstimmung mit der Stadt hatten die Mitglieder des Fördervereins ihren alljährlichen Arbeitseinsatz diesmal auf den ganzen Kirchenplatz ausgedehnt. Emsig harkten sie altes Laub und Gras zusammen, kratzten mühselig Unkraut aus den Fugen, fegten die Gehwege… In der Kirche selbst wurde nicht nur geputzt und gefegt, sondern es wurden auch die Vorbereitungen für weitere Sanierungs- und Reparaturarbeiten an dem nationalen Kulturdenkmal getroffen. "Für mich ist die Kirche mit das wichtigste Gebäude in der Stadt. Da muss man doch was tun, um das zu erhalten", meint Reiner Helwes, der an diesen Tag die Arbeiten koordinierte.

Auch Mitglieder der katholischen Gemeinde "St. Antonius" starteten auf ihrem Kirchengelände einen kleinen Einsatz.

Fast 20 Säcke mit Müll, den andere einfach in die Landschaft geworfen hatten, kamen am Gummiweg, am Andreassteig und an der Warnow zusammen, wo die Freiwilligen in drei Trupps loszogen. "Wir haben alles Mögliche gefunden: vom Kochtopf bis zu alten Stühlen. Man hätte damit einen Haushalt ausstatten können", meint Udo Schröder vom SPD-Ortsverein, der zusammen mit anderen Parteifreunden bei dem Einsatz mitmachte.

Ganz auf eigene Faust legten in der Rühner Straße die Anwohner Kerstin Hegermann und Wolfgang Mundt von der Galerie "Stine" sowie ihr Nachbar Horst Erdmann Hand an. Sie säuberten Kellerlöcher und die Umgebung. Auch an anderen Stellen ergriffen Bürger die Eigeninitiative.

Viel Bewegung herrschte vor und in der Bützower Miniaturstadt. Mitglieder des Fördervereins ästeten Bäume aus, setzten die Kassenhäuschen auf einen festen Untergrund und führten Verschönerungsarbeiten auf dem Gelände aus. Und da die Ausstellung trotzdem geöffnet war, führte Vereinsvorsitzende Birgit Czarschka "ganz nebenbei" Besuchergruppen durch die Ministadt. Birgit Czarschka hatte den Frühjahrsputz angeregt und dabei bei der Stadt und vielen Bürgern offene Türen eingerannt.

Als Dankeschön für alle Helfer lud Bürgermeister Sebastian Constien am Ende alle Helfer auf eigene Kosten zu Speis und Trank auf den Kirchenplatz ein. Wobei er selbst als Grillmeister fungierte.

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