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Mirow : „Geldregen“: Besitzer von Haus verdächtigt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Erst regnet es Geld von einem Baum, dann brennt ein Haus: Die Polizei vermuten einen Zusammenhang.

Nach dem ominösen „Geldregen“ aus einem Baum und einem Hausbrand in Mirow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist der Haus- und vermutlich auch Geldbesitzer ins Visier der Ermittler geraten. „Gegen den Hausbesitzer besteht der Tatverdacht der vorsätzlichen Brandstiftung“, sagte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler gestern.

Der Verdächtige sei bereits angehört worden. Er habe angegeben, dass ihm das Geld, das in einem Baum versteckt war, gehöre, habe aber zu dem Feuer in seinem Wohnhaus geschwiegen. Das Haus im Wert von rund 150 000 Euro war vor einer Woche in der Nacht zu Freitag abgebrannt. Anwohner und Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit dem Fund von rund 200 000 Euro, die kurz zuvor in einem Baum auf dem Campingplatz des Unternehmers aufgetaucht waren. Aus dem Versteck waren 50-Euro-Scheine gefallen. Urlauber riefen Polizei und Feuerwehrleute, die 13 Meter hoch im Baum eine Tüte mit Geld in einem Plastik-Abwasserrohr fanden. Die zugeklebten Enden des Rohres hatten sich gelöst.

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