Gehöfte auf festen Straßen erreichbar

Als letztes wurde der Weg nach Sabel  Ausbau befestigt und erhielt eine Wendeschleife für den Schulbus. AndréBrendelund Olaf Baukus arbeiteten auf dieser Baustelle.Archiv
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Als letztes wurde der Weg nach Sabel Ausbau befestigt und erhielt eine Wendeschleife für den Schulbus. AndréBrendelund Olaf Baukus arbeiteten auf dieser Baustelle.Archiv

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27. Dezember 2010, 08:28 Uhr

Sabel | Das Bodenordnungsverfahren (BOV) Sabel steht vor dem Abschluss. Rund 1,8 Millionen Euro (Fördergelder und eigene Mittel der Gemeinde) sind in den vergangenen neun Jahren in Sabel, Kankel und Friedrichshof investiert worden, vorrangig in den Straßenausbau. Noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch konnten in diesem Jahr die Befestigung des Weges nach Sabel-Ausbau und der Bau einer Regenentwässerung im Wiendorfer Weg in Sabel beendet werden. "Zusammen rund 230 000 Euro", betont Bürgermeister Eckhard Borrmann. Jetzt blieben nur noch die Rampen an der in diesem Jahr neu gebauten Brücke über die Autobahn. "Wir haben schon den Straßenbelag der Brücke mit bezahlt", berichtet Borrmann. Die Anschlussstücke hätten auch in diesem Jahr noch fertig werden sollen. "Aber sie sind nicht so schlecht, dass sie nicht befahrbar wären", sagt der Bürgermeister und gleichzeitig Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft im BOV. Wenn das letzte Vorhaben nicht mehr verwirklicht werden können, wolle man dennoch das Verfahren im nächsten Jahr abschließen.

Generell ist das BOV, das 2001 startete, für Borrmann eine Erfolgsgeschichte. Besonders wichtig ist ihm, dass es im BOV-Gebiet (ehemalige Gemeinde Sabel) nun befestigte Straßen bis zum letzten Haus gäbe. Borrmann nennt beispielsweise die Seestraße in Kankel, den Dubenhallweg, den Koppelweg und die Straße nach Friedrichshof. Auch für das Dorfbild in Sabel sei es ganz wichtig, dass zumindest Gehwege und Beleuchtung erneuert werden konnten. "Die Straße liegt nicht in unserer Verantwortung, es ist eine Kreisstraße. Schade, dass sie noch nicht erneuert ist", sagt der Bürgermeister und hat wenig Hoffnung, dass die Kreisstraße in absehbarer Zukunft erneuert wird.

Über die Dorferneuerung, Teil des BOV, habe man zuletzt auch die ehemalige Schule in Kankel - ein letztes Wohnhaus im Eigentum der Gemeinde - sanieren können. Borrmann vergisst auch nicht die neuen Spiel- und Bolzplätze in Sabel und Friedrichshof zu benennen.

Bis zuletzt habe die Gemeinde keine Probleme gehabt für die Vorhaben Eigenmittel zur Komplettierung der Fördermittel aufzubringen. "Wir haben immer sparsam gewirtschaftet und konnten durch die Fusion der Gemeinden Sabel und Striesdorf auch einen Teil des sogenannten Hochzeitsgeldes einsetzen", berichtet der Bürgermeister nicht ohne Stolz.

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