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Lokales

20. September 2017 | 04:04 Uhr

Gegenverkehr in der Einbahnstraße

vom

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2011 | 07:57 Uhr

Perleberg | Nicht schlecht schaute unser Leser Norbert Looks. Er kam vom Hohen Ende und ihm entgegen ein Bus. Im Schlepptau hatte dieser gleich auch noch weitere Fahrzeuge. Norbert Look vergewisserte sich, ob er hier etwas verpasst hat, inzwischen die Verkehrsführung möglicherweise geändert wurde. Sein Blick auf die Beschilderung sagt nein, denn beidseitig geben Einbahnstraßenschilder die Richtung vor.

Allerdings nur für jene, die vom Hohen Ende aus Richtung Hamburger Straße kommen, wie er anschließend feststellt. Denn wer aus der Kirchstraße, im Volksmund auch Arschkerbe genannt, oder durch die Poststraße kommt, der kann guten Gewissens über das Hohe Ende in die Hamburger Straße gelangen. Denn die alte Beschilderung, die sonst die Durchfahrt verbietet, ist verhüllt.

Für jene, die sich hier in einer Einbahnstraße glauben, erst einmal ein Schreck. Das räumt auch Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt, ein. Hier wurde augenscheinlich von der Baufirma versäumt, die Beschilderung Einbahnstraße auch entsprechend abzudecken. Im Zuge von Abrissarbeiten muss der Bereich Parchimer Straße vollgesperrt und der Verkehr praktisch gegenläufig, wie der Fachmann sagt, über das Hohe Ende geleitet werden. Damit nun auch die Beschilderung dem entspricht, wird die "Einbahnstraße" aus Richtung Hamburger Straße umgehend "aus dem Verkehr gezogen", wie Robert Kazmierczak versichert. Das Ganze gelte für die Zeit der Vollsperrung.

In diesem Zusammenhang appelliert das Ordnungsamt nochmals vor allem an einheimische Verkehrsteilnehmer, nach Beschilderung zu fahren und nicht nach Gewohnheit und zugleich immer auch im Sinne des Paragraphen eins der Straßenverkehrsordnung: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Denn durch die Bauarbeiten Ecke Großer Markt und in der Parchimer Straße sei die Verkehrsführung nicht ganz einfach, müsse es gegenläufig über den Großen Markt und die Poststraße gehen. "Wenn es irgendwo Ungereimtheiten gibt, wie jetzt mit der Beschilderung Einbahnstraße, sind wir für jeden Hinweis dankbar. Viele Augen sehen ohne Zweifel auch viel mehr", so der Mitarbeiter des Ordnungsamtes.


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