Gadebuscher Schloss geht nach Schweden

Ein Diorama des Gadebuschers Schlosses. sabrina panknin
Ein Diorama des Gadebuschers Schlosses. sabrina panknin

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14. Juni 2010, 05:40 Uhr

Gadebusch | Der Gadebuscher Kulturhistorische Verein 1712 möchte sich für die gute und jahrelange Partnerschaft bei seinen schwedischen Freunden in Åmål mit einigen Dioramen bedanken.

Mit einer Bilderausstellung war Åmål bereits zu Gast in Gadebusch. Nun wird einen Zinnfigurenausstellung nach Schweden reisen. Der Kulturhistorische Verein 1712 und der Museumsförderverein haben dafür eine Ausstellung mit einigen selbstangefertigten Dioramen vorbereitet. Die Ausstellung soll ein Dankeschön für die schwedischen Partner in Åmål sein.

Bei den Dioramen mitgeholfen hat unter anderem auch Christine Szcech, die seit einigen Jahren den Kulturhistorischen Verein 1712 künstlerisch unterstützt. Bei den Dioramen werden besonders das Gadebuscher Rathaus und das Schloss dargestellt. Es gibt aber auch schwedische Motive, die mit nach Åmål reisen. Die Ausstellung in der schwedischen Partnerstadt soll vor allem auch den Tourismusaustausch von Schweden nach Deutschland fördern. Unterstützt wird der Kulturhistorische Verein besonders von der Arge und von gastronomischen Betrieben aus Gadebusch, von der Rosenzucht Lützow und weiteren Betrieben aus der Umgebung. In Schweden werden die Gadebuscher von vielen Gästen und Vertretern des Netzwerkes erwartet.

Bei einem Diorama handelt es sich um ein Durchscheinbild. Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich übersetzt "ich sehe hindurch." Für ein Diorama benötigt ein Künstler zwischen einem halben und einem ganzen Jahr. Die Zinnfiguren, die für das Diorama verwendet werden, wurden in Gadebusch bemalt und kommen unter anderem aus ganz Europa. Einige Zinnfiguren kommen von Heinz Denk aus Nürnberg oder von Klaus Groth aus Hamburg, aber auch einige Figuren aus der Schweiz, aus Holland oder Tschechien sind mit dabei.

Vor Ort wird der schwedische Austausch von Gadebuschs Ehrenbürger Hakon Bürgemeister unterstützt und organisiert. Auch diesen Artikel werden die schwedischen Partner in ihrer Tagespresse lesen können, so lautet ein Abkommen zwischen dem Kulturhistorischen Verein 1712 aus Gadebusch und dem schwedischen Partner.

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