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Wismar Mit dem Rasentraktor über den Weihnachtsmarkt

Von hgl | 19.12.2017, 21:00 Uhr

Polizei zieht Bilanz von Einsätzen auf dem Wismarer Volksfest. Nur ein verwirrter Mann sorgte für Aufregung

Gute Nachrichten vom Wismarer Weihnachtsmarkt: Drei Tage bevor dieser auf dem Marktplatz seine Pforten schließt, zieht die Polizei ein positives Fazit. „Hier ist alles ruhig geblieben, alles ganz unspektakulär“, sagt Jessica Lerke von der Polizeiinspektion Wismar. Lediglich ein verwirrter Mann, der dem traditionellen bunten Treiben zwischen Glühweinstand und Schmalzgebäck mit seinem motorisierten Rasentraktor mehrfach einen Besuch abstattete, unterbrach die weihnachtliche Ruhe der eingesetzten Polizeibeamten.

Der 67-jährige, der den Weihnachtsmarkt an mehreren Tagen mit seinem Rasentraktor befuhr und dadurch die Besucher belästigte, konnte jedoch im nahen Umfeld des Marktes festgestellt und gestoppt werden. „Um hier unmittelbar und nachhaltig eine Gefährdung der Besucher des Weihnachtsmarktes zu unterbinden, wurde der Rasenaufsitzmäher zunächst durch uns in Verwahrung genommen. Wir haben zu dem Eigentümer des Mähgerätes bereits Kontakt aufgenommen und werden nun mit ihm alles weitere klären“ sagt der Leiter des Polizeihauptreviers Wismar, Polizeirat Andreas Walus.

Seit mehr als drei Wochen findet der Wismarer Weihnachtsmarkt nun schon statt und wird von Einheimischen und Gästen der Hansestadt, aber insbesondere auch aus Skandinavien gerne besucht. Besonders an den Wochenendtagen ist der Markt bei Groß und Klein beliebt, um die Adventstage fröhlich zu verbringen. Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Wismar sorgen daher mit Unterstützung der umliegenden Dienststellen und der Bereitschaftspolizei M-V für die tägliche Sicherheit, indem sie regelmäßige Präsenzstreifen vornehmen und für die persönlichen Anliegen der Besucher da sind.

Ab 15 Uhr sind Polizeibeamte täglich mit einem Fahrzeug im Bereich der Mecklenburger Straße/Großschmiedestraße für die Besucher mit polizeilichen Anliegen da. Ziel ist es, dass die Bürger eine friedliche und besinnliche Zeit auf dem Wismarer Weihnachtsmarkt verbringen können.

Polizeihauptmeister Maik Erdmann war bereits mehrmals zur Präsenzstreife eingesetzt. „Auch wenn die regelmäßige Bestreifung des Weihnachtsmarktes bei einigen Besuchern für etwas Verwunderung sorgte, war der überwiegende Teil über den täglichen Kontakt zur Polizei sehr erfreut“, berichtet der Kontaktbeamte des Polizeihauptreviers Wismar.

Für die verbleibende Zeit bis zum 22. Dezember wird die Polizei am und rund um den Weihnachtsmarkt weiterhin präsent sein und neben Schutzaufgaben Ansprechpartner für die Bürger vor Ort sein.